Das lange Warten auf Entschärfung

L 282 bei Rade: Nun sollen Einmündungen sicherer werden

+
Die Skizze zeigt die Häufung von Unfällen an der L 282 bei Rade – die Politik will gegensteuern. 

Rade – Die L 282 bei Rade soll sicherer werden – schon im Juni 2018 waren von der Wittinger Politik bauliche Maßnahmen beschlossen worden, die die beiden Kreuzungsbereiche entschärfen sollen, an denen es immer wieder zu schweren Unfällen gekommen war.

Nun könnten bis Ende des Jahres Ergebnisse folgen.

Die Diskussion über mehr Sicherheit an der L 282 hatte es schon lange gegeben, von einem offiziellen Antrag der Gruppe CDU/Grüne im April 2017 bis zum politischen Beschluss dauerte es dann noch einmal mehr als ein Jahr. Seitdem: Funkstille.

Für Christian Schroeder (Grüne) war das nun Anlass, bei der Stadtverwaltung nachzuhaken, warum der Beschluss bisher nicht umgesetzt wurde und wann damit zu rechnen sei. Antwort aus dem Bauamt: Wegen Personalmangels sei das bislang nicht möglich gewesen, die Maßnahme sei nun aber „zur Ausführung bis Ende 2019 in die Planung mit aufgenommen“.

Entschieden wurde seinerzeit, in den Einmündungsbereichen der Wirtschaftswege Streifen aus Natursteinpflaster in die Fahrbahn zu setzen. Verkehrsteilnehmer sollen dadurch aufmerksamer an die Landesstraße fahren und die Vorfahrt achten.

„Hoffen wir, dass bis dahin nicht passiert“, meint Schroeder zu dem nun von der Verwaltung skizzierten Planungshorizont.

bo

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare