Wittinger Verwaltungsausschuss votiert für Lösung in Knesebeck

Krippe im Gemeindehaus Knesebeck

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Im Knesebecker Gemeindehaus soll der Bereich im Erdgeschoss, der durch die Bücherei (r.) belegt ist, als Übergangslösung für Krippenzwecke umgebaut werden.

Knesebeck. Nun doch das Gemeindehaus: Mit einem Umbau der kirchlichen Immobilie in Knesebeck will die Stadt Wittingen im Zuge einer Übergangslösung Platz für neue Krippenplätze schaffen. Dafür hat jetzt der Verwaltungsausschuss (VA) votiert.

Peter Rothe

Im Rennen war auch eine scheinbar günstigere Container-Lösung. Doch die barg nach Angaben des Ersten Stadtrats Peter Rothe am Ende zu viele versteckte Kosten. Insgesamt wäre es bei dieser Vari-ante wohl auf rund 112 000 Euro für zwei Jahre hinausgelaufen, die vermutlich relativ hohen laufenden Kosten für Energie noch gar nicht eingerechnet. Auf ungefähr dieselbe Summe will die Stadt nun auch bei einem Umbau des Gemeindehauses kommen. Weil nicht völlig klar ist, ob das Provisorium nach zwei Jahren tatsächlich wieder ad acta gelegt werden kann, sah der VA die Herrichtung des festen Gebäudes für Krippenzwecke als zielführendere Lösung an. Sollte die Nutzung in ein drittes Jahr gehen, wäre die Container-Variante aufgrund der Mietgebühren deutlich teurer.

Aus der Kalkulation genommen hat der VA die Rückbaukosten in Höhe von 30 000 Euro. „Das soll mit der Kirche noch einmal besprochen werden“, sagt Rothe.

Beim Umbau geht es um den Bereich im Erdgeschoss, der von der Gemeindebücherei belegt ist. Die soll vorübergehend umziehen, für die Krippenkinder werden unter anderem ein Wickelraum, ein Küchenbereich und ein Gruppenraum eingerichtet. Zudem sollen die WCs altersgerecht umgebaut werden. Für den Saal sollen provisorische oder dauerhafte neue Toiletten her, Alternativen werden noch geprüft.

Nach dem VA-Beschluss hat die Stadt umgehend Kontakt mit dem Kirchenamt aufgenommen, um offene Fragen zu besprechen. Ziel ist es, die neuen Krippenplätze ab Oktober bereitstellen zu können.

Von Holger Boden

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