25 Schüler mischen bei Werkstattwoche mit – mit Künstlern als Mentoren

Kreatives Gewusel in Lüben

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Kreatives Gewusel herrschte gestern beim Schülertag bei der Werkstattwoche in Lüben. 

Lüben – Ob unter freiem Himmel oder in den Räumen der Lübener Tenne: 25 Schüler von acht Schulen aus dem Landkreis Gifhorn, aus der Altmark und aus dem Landkreis Uelzen machten gestern bei der Werkstattwoche mit.

Am Schülertag lebten sie sich kreativ aus und hatten dabei stets Künstler als Mentoren an der Seite, die sie mit Tipps und Tricks unterstützten.

„Das Ganze ist komplett auf die Schüler zugeschnitten“, erläuterte Lokalmatador Vincent Grahn im IK-Gespräch. Je nach Interessenlage und wer zu wem passt, sei die Kombi aus Schüler und Künstler zusammengestellt worden. „So kommt für die Schüler das Beste heraus.“

Inken de Haan (r.) vom Hankensbütteler Gymnasium und Emely Fulsche von der Oberschule Wittingen arbeiteten mit der Unterstützung von Nils Peter und unter Verwendung der Pigmenttechnik an naturalen Motiven.

Sönke und Christian de Haan aus der Jahrgangsstufe 11 des Hankensbütteler Gymnasiums zeichneten unter Anleitung von Andrey Rossi sowie Thiago Toes aus Brasilien eine Banane und Apfel als Stillleben. Carolin Reuter und Laureen Matti (beide aus Wittingen) wurden von Chiemi Nakagawa aus Japan betreut. Im Saal der Tenne stand kreatives Zeichnen im Mittelpunkt. Lara Dedeoglu, 14 Jahre aus Klötze, malte den Nachthimmel. Künstlerin Franziska Eggelmann aus Wittingen nahm sie unter ihre Fittiche.

Banane und Apfel als Stillleben zeichneten Sönke (Mitte) und Christian de Haan vom Hankensbütteler Gymnasium unter Anleitung von Andrey Rossi (hinten) sowie Thiago Toes (nicht im Bild) aus Brasilien.

Mit der Pigmenttechnik arbeiteten Inken de Haan vom Hankensbütteler Gymnasium und Emely Fulsche von der Oberschule Wittingen. Mit der Unterstützung von Nils Peter ließen sie naturale Motive entstehen. Peter erläuterte, dass die Farben dabei mit klarem Bindemittel und Lackfarbe selbst gemischt werden. „Sie wirken dann ganz anders als herkömmliche Acrylfarben.“ Inken hatte die Technik vor vielen Jahren bei der Wittinger Galeristin und Illustratorin Natascha-Engst Wrede zum ersten Mal kennengelernt. Wrede betonte gestern, dass sie „hin und weg“ sei, wie gut die Werkstattwoche laufe und von allen Beteiligten getragen werde.

Mit dem 15-jährigen Lorenzo Petersen und der 14-jährigen Valerye Emter waren auch zwei Schüler des Uelzener Herzog-Ernst-Gymnasiums zum ersten Mal in Lüben dabei. Lorenzo arbeitete mithilfe von Künstler Nicola Falco an einer Schwarz-Weiß-Animation, die darstellt, wie eine Biene einen Menschen sticht. Valerye hatte vor Lüben erst einmal mit Öl gearbeitet und wagte sich gestern unter der Anleitung von Mentor Lukasz Rudecki erneut an die Ölfarbe. Die Werkstattwoche bereitet ihr so viel Spaß, dass sie sagt: „Nächstes Mal bin ich wieder dabei.“

VON PAUL GERLACH

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