Spektakuläres Kräftemessen beim Trecker-Treck in Mahnburg / 62 Starts in neun Klassen

Mit Kraft und Können zum „Full Pull“

Trotz Startschwierigkeiten: Heinrich Schulze aus Wunderbüttel holte insgesamt drei Pokale in den Gruppen A, G und I. Rund 50 Schlepper – von klassisch bis modern – standen bereit, um einen tonnenschweren Bremsschlitten so weit wie möglich zu ziehen. Fotos: Täger

Mahnburg. Dröhnende Motoren, qualmende Auspuffrohre und staubende Erde – beim traditionellen Trecker-Treck des Vereins Full-Pull Hagen-Mahnburg ließen es die Traktoristen richtig krachen.

Rund 50 Schlepper – von klassisch bis modern – standen am Mahnburger Sportplatz bereit, um einen tonnenschweren Bremsschlitten so weit wie möglich über eine 60 Meter lange Bahn zu ziehen.

Staubige Angelegenheit: Anders als in den vergangenen Jahren spielte das Wetter mit beim Trecker-Treck Hagen-Mahnburg.

Das Ziel beim Traktor-Pulling: Mit einem Zug über die gesamte Strecke einen so genannten „Full Pull“ zu erreichen. Bei dem Kräftemessen sind jedoch nicht nur starke Maschinen, sondern auch das Geschick der Fahrer gefragt. Der Bremsschlitten muss mit einem zuvor ausgewählten Gang ohne Allrad gezogen werden, wobei die Bremswirkung je nach zurückgelegter Distanz und PS-Klasse steigt. In diesem Jahr spielte auch das Wetter mit: „Wir haben mehr Starter als in den letzten Jahren und auch viel mehr Zuschauer“, freute sich Carsten Dammann, erster Vorsitzender des eigens für diese Veranstaltung gegründeten Vereins. Stimmig kommentiert wurde die Veranstaltung von Schriftführer Florian Stelter, der jeden einzelnen Fahrer mit einer Bauernregel begrüßte.

Insgesamt wurde 44 Mal in sechs Einzelklassen bis zu 150 PS gestartet. „Wir ziehen zum ersten Mal bis 150 PS. Damit wollten wir auch den Landwirten die Möglichkeit geben, teilzunehmen“, so Dammann. Weitere Neuheit: Der Frauen Full-Pull in der Mittagspause, in dem sieben Mal außerhalb der Wertung gestartet wurde. Auch Gespanne aus bis zu drei mit einer Abschleppstange verbundenen Schleppern konnten an den Start gehen. Elf Mal wurde in den drei Gespannklassen gestartet.

Die Ergebnisse in den Einzelklassen: In der Gruppe A bis 30 PS holte sich Heinrich Schulze aus Wunderbüttel den Pokal. Tim Dobbranz aus Grußendorf entschied die Gruppe B bis 50 PS für sich. Mit zwei Full-Pulls gewann Matthias Behne aus Ehra die Gruppe C bis 70 PS. Der Wahrenholzer Wilhelm Niebuhr wurde Erster in der Gruppe D bis 90 PS. Michel Berlinecke aus Schönewörde gewann die Gruppen E bis 120 PS und F bis 150 PS.

In den Gespannklassen siegten Heinrich Schulze, Wunderbüttel, und Udo Deierling, Grußendorf, in der Klasse G bis 45 PS. Die Gruppe H bis 70 PS entschieden Deierling und Maik Rammoser aus Grußendorf für sich. Seinen dritten Pokal holte sich Heinrich Schulze gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Carsten Dammann in der Klasse I bis 100 PS.

Von Alexander Täger

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