Kompromiss für Radweg?

+
An der Steimker Straße erläuterte der FDP-Kreistagsabgeordnete Adolf Bannier (2.v.r.) dem FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling (l.) und Kreis-Bauamtsleiter Alexander Wollny (r.) die Situation an der Steimker Straße.

Brome – Von André Pohlmann. Könnte entlang der Landesstraße 287 zwischen Brome und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt doch noch ein Radweg entstehen? Bei einem Ortstermin mit dem Leiter des Kreisbauamtes Alexander Wollny konkretisierte der Bromer Kommunalpolitiker und FDP-Kreistagsabgeordnete Adolf Bannier eine Paketlösung, in deren Rahmen die Fahrradtrasse entlang der Steimker Straße realisiert werden könnte – vorausgesetzt das Land Niedersachsen lässt sich auf das Kompromissangebot – von einem Kuhhandel mochte Bannier nicht sprechen – ein.

Mit dem Angebot, die L 287 in die Obhut des Landkreises zu nehmen und sie damit zu einer Kreisstraße herabzustufen, möchte man das Land Niedersachsen dazu bewegen, im Gegenzug den Bau eines Radweges – dann unter der Ägide des Landkreises – mit Fördermitteln zu unterstützen.

Hier zügig zu einer konkreten Lösung zu kommen, sei insbesondere vor dem Hintergrund der Planungen für die Bromer Ortsumgehung (OU) dringend geboten, unterstrich Bannier. Da sich das Projekt bereits im Planfeststellungsverfahren befindet, muss beispielsweise der Radweg in den Knotenpunkt zwischen der OU und der Steimker Straße eingeplant werden. Ob das Ansinnen des Bromer Altbürgermeisters im Landesministerium auf positive Resonanz stößt, bleibt abzuwarten. Aber dafür könne man werben, meinte der FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling bei dem Gespräch an der Steimker Straße. Er war gestern mit Vertretern der FDP-Kreistagsfraktion in der Samtgemeinde Brome unterwegs. Im Bromer Rathaus unterhielt er sich mit Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel über bildungspolitische Themen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare