+++ Mindestens 30.000 Euro Schaden / Schiffsführer leicht verletzt +++

Komplett zerstört: Ruderhaus von Tankschiff kollidiert bei Wittingen mit Eisenbahnbrücke

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Das Ruderhaus wurde weitestgehend zerstört.

pm/mih Wittingen/Gifhorn/Uelzen. Am Samstagabend gegen 20.40 Uhr befuhr das lediglich mit Ballastwasser beladene, in Duisburg beheimatete, Tankschiff auf seiner Reise von Osnabrück nach Brunsbüttel den Elbe-Seitenkanal im Bereich Wittingen, Landkreis Gifhorn.

Bedingt durch eine Baustelle musste der Schiffsführer sein Fahrzeug vor der dortigen Engstelle aufstoppen, um einen "Entgegenkommer" durchzulassen.

Das in den Unfall verwickelte Tankschiff.

Hierbei fuhr er das hydraulische Ruderhaus seines Schiffes aus, um in der Dunkelheit einen besseren Überblick über die Engstelle zu bekommen. Als er dann seine Fahrt fortsetzte, vergaß der als erfahren geltende 40-Jährige jedoch, dieses wieder abzusenken. An der dort befindlichen Eisenbahnbrücke bemerkte er sein Unterlassen.

Jedoch war es bereits zu spät. Das Ruderhaus stieß gegen die Brücke und wurde hierbei weitestgehend zerstört. Er selbst hatte sich in letzter Sekunde auf den Boden geworfen, wodurch es bei einigen Schürfwunden blieb. Das Schiff konnte dann am Industriehafen Wittingen festgemacht werden. Für das Schiff wurde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen.

Die für Eisenbahn-Güterverkehr genutzte Brücke wurde bis zu einer Schadensuntersuchung gesperrt. Die Schadenshöhe dürfte bei mindestens 30.000 EUR liegen. Ein Atemalkohol-Test beim Schiffsführer war negativ.

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