Gannerwinkel: Weinfest zieht viele Besucher aus Nah und Fern an / Gäste feiern bis spät in die Nacht

Königinnen testen edle Tropfen

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Imke Bergmann (links) würdigt die amtierende Weinkönigin Anika Berlin und ihre Vorgängerin Sara Jendrischeck.

Gannerwinkel. Wenn gleich zwei Königinnen in Gannerwinkel zu Besuch sind, dann findet im Ort wohl ein ganz großes Ereignis statt. Und das war am Wochenende der Fall.

Am Samstagabend feierten die Einwohner ihr traditionelles Weinfest, zu dem auch Gäste aus dem gesamten Nordkreis sowie dem Bundesgebiet strömten. Und am Sonntagmorgen trafen sich viele zum Frühschoppen. „Es ist ein großes Fest, was viele Leute anzieht“, sagte Veranstalter Matthias Cohrs von der Landjugend Hankensbüttel.

Eine Woche waren er und sein Team mit den Vorbereitungen beschäftigt. „Doch die Planungen haben schon im Februar angefangen“, erzählte Cohrs. Er dankte gleichzeitig den vielen Helfern wie den Freiwilligen Feuerwehren Gannerwinkel und Lüben, den Parkplatzkräften sowie dem DRK Isenhagener Land, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Fotostrecke vom Weinfest

Weinfest in Gannerwinkel

Weinfest in Gannerwinkel

Denn schließlich war mit der amtierenden Weinkönigin Anika Berlin hoher Besuch auf dem Hof Döpke. „Ich muss anwesend und präsent sein“, zählte sie einige der Kriterien auf, die sie für ihr Amt erfüllen muss. Doch über eine Aufgabe zeigte sie sich besonders geehrt: den Festwein zu testen. „Er wird extra hergestellt für dieses Ereignis“, verriet die Königin.

Unter den vielen feiernden Besuchern tummelte sich auch „Stadtkönigin“ Gosia Schiewe aus Lüben. Sie brachte ihr Gefolge mit und fand die Stimmung auf dem Hof „einfach nur schön“. „Unglaublich ist es hier“, beschrieb sie ihren Eindruck. Das meinten auch Angelika und Wolfgang Wassmann aus Wettendorf, die mit ihren Freunden Astrid und Volker Frenkel an ihrem „Stammtisch“ saßen. „Wir sind alle Ü 30-er und schon von Anfang dabei. Seit 23 Jahren kommen wir hier her. Wir wollen nicht immer Blasmusik hören, sondern zur tollen Musik der Band Vis-a-Vis tanzen“, zeigte sich Angelika Wassmann begeistert.

Das tat auch eine vierköpfige Frauengruppe aus Wittingen. Bevor sie das Parkett in der Scheune betraten, testeten sie am Weinstand einige der guten Tropfen. „Wir probieren gerade Chardonnay. Er schmeckt recht lieblich“, bewertete Annika Michael. Für sie und ihren Freundinnen war die Sorte der Anfang. Weitere folgten am späten Abend.

Von Volker Althoff

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