Knesebecker Badeteich soll dieses Jahr eine Rutsche bekommen / Bahnhofs-Konzept im Herbst?

Strandbad und Straßensanierung

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Knesebecks Ortsbürgermeister zeigt, wo am Ende des Stegs eine Rutsche für den Badeteich installiert werden soll.

Knesebeck. Das Strandbad und Straßensanierungen – zwei Dinge, die dieses Jahr im Fokus der Knesebecker Ortspolitik stehen. Und möglicherweise wird man auch bei der Neugestaltung des Bahnhofes schon ein paar Schritte weiter kommen.

Laut Ortsbürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt soll der Badeteich des Strandbades in diesem Jahr eine Rutsche bekommen. Ein Steg, der den Zugang bilden soll, steht seit zwei Jahren. Was die Rutsche kosten wird, ist noch offen: „Die Kosten werden gerade ermittelt“, sagt Kabrodt. Wie bei allen Projekten im Stadtbereich gilt auch hier: Noch ist das Vorhaben nicht ganz abgesichert, weil der Haushalt noch nicht beschlossen ist.

Gleiches gilt damit auch für die Straßensanierungen, die der Ortsrat plant. Dabei geht es nicht um Grundsanierung mit wochenlangen Baustellen, sondern um Oberflächenbehandlungen im Zuge der Instandhaltung. Geplant ist solches für die Schützenstraße und „Im Rietendorf“ sowie für Burgstraße und Mühlenstraße. Bei der Schützenstraße ist auch der Abschnitt zwischen Marktstraße und Schützenhaus-Zuwegung im Blickpunkt – dort, so Kabrodt, sind viele Risse und Schlaglöcher.

Neu angelegt werden soll ein Fußweg zwischen der Einmündung der Straße „An der Wörde“ und dem Tennisheim. „Das ist von den Anliegern gewünscht“, sagt Kabrodt. Für die gegenüberliegende Straßenseite ist zwischen dem Grillplatz und dem Bürgersteig an der Hankensbütteler Straße schon seit langem eine Verbindung für Fußgänger im Gespräch. Laut Kabrodt wäre das Projekt mal dran, doch falls beim Landkreis die Pläne für einen Radweg an der K 123 konkreter würden, sei es sinnvoll, darauf zu warten. Ein Weg bis zum Grillplatz wäre dann inbegriffen – ansonsten müsste die Stadt das Vorhaben selbst bezahlen.

Weitere Projekte auf der Knesebecker Agenda für 2014: Die Wasserfontäne im Mühlenteich soll repariert werden, am Rotdornweg soll der Spielplatz wieder hergerichtet werden, und am Rathaus sind der Austausch der Fenster und die Dämmung der Fassade vorgesehen. Kosten: noch unbekannt.

Was den Bahnhof angeht: Kabrodt hat aus einem Ortstermin mitgenommen, dass bis zum Herbst seitens eines Planungsbüros zwei Vorschläge für eine Neugestaltung erarbeitet werden sollen. Der Ortsrat und die Stadt könnten dann ihr Urteil dazu abgeben. Für das alte Bahnhofsgebäude gibt es schon seit längerem Kaufabsichten der Stadt, hier laufen laut Kabrodt die Verhandlungen.

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