Sparkasse: Keine Pflicht – aber die meisten tragen Maske

Knesebeck: Streit um Mundschutz im SB-Bereich

Die Sparkasse in Knesebeck: Im SB-Bereich ist ein Mund-Nasenschutz keine Pflicht, aber auch nicht verboten. 
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Die Sparkasse in Knesebeck: Im SB-Bereich ist ein Mund-Nasenschutz keine Pflicht, aber auch nicht verboten.

Knesebeck – Mit Mund-Nasenschutz zum Geldautomaten und zum Kontoauszugsdrucker? Oder soll man darauf verzichten, weil die Banken das im SB-Bereich kritisch sehen? Über diese Frage entbrannte kürzlich in der Knesebecker SB-Filiale der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg ein Streit, wie jetzt eine 81-jährige Knesebeckerin dem IK berichtet.

Die Dame, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, war zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte im SB-Bereich, zeitgleich mit drei anderen Personen: „Alle drei trugen keine Maske“, berichtet sie. Als sie auf diesen Umstand hinwies, habe man ihr barsch geantwortet, dass das Tragen eines Mund-Nasenschutzes „von der Sparkasse nicht gewollt“ sei, angeblich aus Sicherheitsgründen. Eine der drei Personen habe sogar öfters gehustet, so die Seniorin.

Sparkassen-Sprecherin Alexa von der Brelje erläutert auf IK-Anfrage, dass es im SB-Bereich keine Pflicht zum Tragen einer Corona-Maske gibt, dass das aber auch keineswegs verboten sei: „Wir stellen das den Kunden frei.“ Das Institut beobachte, dass die meisten Kunden sich mit Mund-Nasenschutz in SB-Bereichen aufhalten. (bo)

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