Einrichtung am Schützenhaus deckt Butting-Schichten ab

Knesebeck: Neues Test-Zentrum ist in Betrieb

Die Betreiber Francesco Natale (4.v.l.) und Matthis Nielsen (3.v.r.) des neuen Corona-Testzentrums am Knesebecker Schützenhaus sowie die an der Umsetzung und beim Aufbau Beteiligten.
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Die Freude in Knesebeck und bei allen Beteiligten ist groß: Denn das neue Corona-Testzentrum am Schützenhaus öffnet am Mittwoch, 29. Dezember.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Knesebeck – Für den Ort ist es eine gute Nachricht und für die Butting-Mitarbeiter in Besonderem: Am Knesebecker Schützenhaus geht am Mittwoch, 29. Dezember, um 12 Uhr ein neues Test-Zentrum in Betrieb. Herausragend sind die extrem langen Öffnungszeiten, die gerade zum Start des Angebotes gelten und mit denen die Butting-Schichten abgedeckt werden.

Die Betreiber des Angebotes sind Matthis Nielsen und Francesco Natale. Den kooperativen Charakter des Projektes zeigte gestern schon die Präsenz der Beteiligten, die alle beim Aufbau mit anpackten: Jan-Hendrik Godau und Jan Holz von der Firma Butting waren vor Ort, ebenso Walter Schulze und Klaus Fuchs von der Schützengesellschaft Knesebeck. Schulze war in Doppelfunktion auch für den Ortsrat dabei, letzteren repräsentierte auch Jens-Uwe Janke als stellvertretender Bürgermeister.

Janke bedankt sich bei allen Beteiligten an der Umsetzung des Test-Zentrums. Hervorzuheben sei die „gute Zusammenarbeit“ zwischen der Firma Butting, dem Ortsrat, der Schützengesellschaft, den Betreibern, Sven Menzhausen von der Wittinger Stadtverwaltung und dem Landkreis Gifhorn, im Speziellen mit Sandra Selle vom Fachbereich Gesundheit.

Ursprünglich war der Schützenplatz lediglich als Alternative angedacht, die erste Priorität hatte dem hinteren NP-Parkplatz gegolten. Dort war man sich schnell mit der NP-Bezirks- und Filial-Leitung einig, schildert Janke, aber leider sei die „Bereitschaft einer banalen Bereitstellung von Strom seitens NP nicht möglich“. Dies habe dann eine zeitliche Verzögerung und das Umschwenken auf den Schützenplatz zur Folge gehabt. Denn eigentlich sollte schon zu Weihnachten mit dem Betrieb gestartet werden.

Laut Janke hatten zunächst außerdem zwei andere Betreiber im Fokus gestanden, diese hätten aber das Hygienekonzept nicht umsetzen können. Mit der jetzt gefundenen Lösung sind alle Beteiligten zufrieden. „Wir sind glücklich, Knesebeck als Partner zu haben, und wir sind gespannt auf den Zulauf“, sagt Betreiber Nielsen. Die Organisation wird – auch wegen der langen Öffnungszeiten zum Start – kein Zuckerschlecken, die Nächte und die Erholungszeiten werden fürs Personal voraussichtlich eher kurz. Um das Ganze gestemmt zu bekommen, ist einiges an personellen Kapazitäten nötig, sagt Nielsen. Darauf sei man eingestellt: Es seien ständig zwei geschulte Mitarbeiter vor Ort.

Ab 3. Januar zunächst 18 Stunden lang am Tag geöffnet

Am Mittwoch, 29. Dezember, geht der Betrieb des Test-Zentrums am Knesebecker Schützenhaus los. Zwischen 12 und 15 Uhr ist es geöffnet, diese Zeiten gelten auch noch am Donnerstag sowie Freitag, 30. und 31. Dezember. Ab Montag, 3. Januar, ist die Test-Stelle von Montag bis Freitag von 5 bis 23 Uhr geöffnet, Samstag von 12 bis 15 Uhr sowie Sonntag von 17 bis 20 Uhr. Der Sonntags-Termin wird explizit angeboten, um die Butting-Frühschicht am Montag mitabzudecken. Die langen Öffnungszeiten ab dem 3. Januar sind zunächst bis Sonntag, 16. Januar, befristet und werden dann gegebenenfalls noch angepasst. Erstmal soll die Auslastung des Test-Zentrums beobachtet werden und im nächsten Schritt das Ganze so effizient wie möglich ausgestaltet werden. Die Öffnungszeiten zielen grundsätzlich auf den Butting-Schichtverkehr ab, Änderungen bei den Zeiten sollen öffentlich kommuniziert werden. 

Das Angebot an Parkplätzen rund um das Schützenhaus ist groß, ohnehin wird ein Drive-Through-Betrieb eingerichtet, die Fahrzeuge werden also rund um das Gebäude gelenkt, um einen flüssigen Ablauf zu gewährleisten. Ebenfalls komfortabel für die Nutzer des Angebotes, damit sie nicht erst eine Viertelstunde vor Ort auf das Testergebnis warten müssen: Sowohl die Corona-Warn-App als auch die ePassGo-App sollen in Kürze auch bei der Knesebecker Test-Stelle zu nutzen sein, sodass das Ergebnis auf digitalem Wege eingeht.

Keine Frage war es für die Schützengesellschaft, dieses Angebot auf dem Schützenplatz möglich zu machen, sagt Schulze im IK-Gespräch. Das Dorf und die Schützen würden sich ohnehin gegenseitig unterstützen. Das Angebot sei für den Ort „wirklich gut“.

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