Ort hat Großprojekte vor der Brust – auch in Sachen neues Gerätehaus

Knesebeck: Neue Kita soll in zwei Jahren starten

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So sieht die Planungsskizze für die neue Kita in Knesebeck aus, die laut Schätzung 5,13 Millionen Euro kosten wird. Der Start ist für Oktober 2021 geplant. 

Knesebeck – Der Planungsstand für den Knesebecker Kita-Neubau auf dem Gelände am Beck und für den Neubau eines Gerätehauses für die Ortswehr an der Gifhorner Straße wurde auf CDU-Anfrage jetzt von der Verwaltung im Ortsrat erläutert.

Schon lange ist klar: Für Knesebeck stehen in nächster Zeit mächtige Großprojekte an.

Die zwei Kita-Neubauten in Knesebeck und Wittingen werden parallel geplant. Diese Woche wird es eine Arbeitsgruppen-Sitzung dazu geben. Es geht darum, den Grundriss final abzustimmen. Zudem muss eine Betriebserlaubnis durch die Landesschulbehörde erteilt werden. Noch nicht geklärt ist, ob die Gebäude in Massiv- oder Holzrahmenbauweise errichtet werden. Auch in Sachen Brandmeldeanlage ist noch viel zu klären. Die Anlage in Knesebeck wird voraussichtlich etwas teurer als in Wittingen: Mindestens 5,1 Millionen Euro werden laut Schätzung anfallen. Der Betriebsbeginn ist für den 4. Oktober 2021 angepeilt. In Knesebeck ist damit bekanntlich auch die Verlegung des Kinderspielplatzes verbunden, der am Schützenhaus neu errichtet werden soll. „Die Fläche werden wir anpachten“, sagte Andreas Ritter (Fachbereichsleitung Organisation und Ordnung). Ein entsprechendes positives Votum der Schützengesellschaft gebe es bereits. Mit Blick auf das genannte Startdatum der Kita ist noch Zeit, so lange werde der alte Kinderspielplatz noch genutzt werden können, sagte Ritter.

In Sachen Feuerwehrgerätehaus an der Gifhorner Straße führte Ritter aus, dass das Gelände von der Butting-Akademie erworben worden sei – ebenso das westlich angrenzende Grundstück von einer Erbengemeinschaft. Damit würden 5700 Quadratmeter zur Verfügung stehen. „Das ist eine gute Fläche, wenn auch der Zuschnitt nicht optimal ist.“ Der entsprechende Bebauungsplan werde gerade aufgestellt, dank des beschleunigten Verfahrens werde dies bis Ende 2019 erfolgen. Im April 2020 könnte der Satzungsbeschluss folgen. Laut Ritter bespricht eine Arbeitsgruppe das Raumkonzept, am 23. Oktober sei das nächste Gespräch. „Wir werden noch in 2019 im Feuerschutzausschuss das finale Konzept vorliegen haben.“ Danach könnten die Planung und das Bauvorhaben ausgeschrieben werden. Womöglich werde dabei ein Inhabermodell in öffentlich-privater Partnerschaft umgesetzt. Butting hatte der Stadt angeboten, das Gerätehaus zu errichten, nach 25 Jahren würde es laut Ritter ins Eigentum der Stadt übergehen.

VON PAUL GERLACH

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