Drei Bewohner erleiden Rauchgasvergiftungen

Knesebeck: Friteuse löst Küchenbrand aus

Einsatzkräfte von vier Feuerwehren löschten am Samstagabend einen Küchenbrand in diesem Wohnhaus an der Hankensbütteler Straße in Knesebeck. Ursache war brennendes Friteusenfett.
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Einsatzkräfte von vier Feuerwehren löschten am Samstagabend einen Küchenbrand in diesem Wohnhaus an der Hankensbütteler Straße in Knesebeck. Ursache war brennendes Friteusenfett.

bs Knesebeck. Dramatischer Löscheinsatz in den späten Abendstunden in Knesebeck: Bei einem Küchenbrand in einem Wohnhaus an der Hankensbütteler Straße haben am Sonnabend gegen 22. 15 Uhr drei Bewohner Rauchgasvergiftungen erlitten.

Ursache des Feuers war offenbar brennendes Fett in einer Friteuse.

Weil das Haus beim Eintreffen der Wehren bereits mit giftigen Rauchgasen gefüllt war, wurde sofort ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Das erklärte Knesebecks Ortsbrandmeister Jens Dieckmann, der den etwa bis Mitternacht dauernden Einsatz leitete, gestern dem IK.

Ein zweiter Atemschutztrupp öffnete zur Rauchabfuhr die Fenster des Wohnhauses. „Da unser Hochleistungslüfter nicht verfügbar war, wurde dieser aus der Ortsfeuerwehr Wittingen nachgefordert“, schilderte Dieckmann. Eine Hauskatze konnte gerettet und den Eigentümern übergeben werden, zwei weitere Katzen wurden bis gestern noch vermisst.

Die drei Hausbewohner, die Rauchgase eingeatmet hatten, wurden vor Ort von einem Notarzt versorgt und anschließend mit Rettungswagen ins Wittinger Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren die Feuerwehren Knesebeck, Wittingen, Vorhop und Hagen-Mahnburg mit neun Fahrzeugen und insgesamt 60 Kameraden.

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