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Kita-Neubauten in Wittingen und Knesebeck werden später fertig

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Von: Holger Boden

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Der Rohbau des neuen Kindergartens in Wittingen steht.
Der Wittinger Kita-Neubau, vom Rodelhügel aus gesehen: Der Einzug der Kita wird sich verzögern, gleiches gilt auch beim Zwillingsprojekt in Knesebeck. © Boden, Holger

Die beiden Kita-Neubauten in Wittingen und Knesebeck werden später fertig als geplant. Das berichtete Stadtbürgermeister Andreas Ritter jetzt dem Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Integration.

Wittingen/Knesebeck – Demnach ist der Termin für die Fertigstellung der Einrichtung in Wittingen inzwischen auf September dieses Jahres verschoben worden – geplant war mal Juli. Zu den Gründen dafür gehöre auch die erst nachträglich getroffene Entscheidung, Lüftungsanlagen einzubauen, erklärte Ritter.

Damit gebe es noch kein genaues Datum für den Betriebsbeginn der Kita an der Nachtweide. Klar sei, dass es nicht der 1. August wird. In Kooperation mit dem Träger – dem Kita-Dachverband der Kirche – müsse ein reibungsloser Umzug vom Mobilbau in den Neubau gewährleistet werden.

In Knesebeck ist die Situation ähnlich: Der avisierte Termin für den Abschluss der Arbeiten – Dezember 2022 – kann nicht gehalten werden, im Rathaus geht man nun von März 2023 aus. Auch hier gebe es daher noch kein konkretes Datum für den Betriebsbeginn. Der war mal zum Jahreswechsel vorgesehen, doch zum 1. Januar lasse sich das nicht mehr realisieren, so Ritter.

Die Bauarbeiter kämpfen laut Verwaltung mit den Folgen der feuchten Witterung. Derzeit laufen die Gründungsarbeiten, doch die werden durch „unheimlich viel Wasser“ stark beeinflusst, wie Ritter erläuterte. Für die Herrichtung der Fundamente bedeute die Situation einen erhöhten Aufwand.

Wenn die Gründung angeschlossen ist, sollen die Rohbauarbeiten starten, voraussichtlich ab Mai sollen Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten folgen.

Eins hörten die Ausschussmitglieder bei der Sitzung in der Stadthalle freilich gern: Die Kosten beider Projekte bewegen sich nach dem aktuellen Stand der Ausschreibungen und der vergebenen Aufträge im Rahmen, mit dem die Stadt kalkuliert hat – das sind rund 10 Millionen Euro für beide Bauten.

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