INTERVIEW – Alexander Kirchhoff über den Keltics-Auftritt am 25. Mai in Hagen-Mahnburg

Kelten-Rhythmus aus Knesebeck

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Die Keltics (Foto) spielen am 25. Mai im Schützenhaus in Hagen-Mahnburg.

Hagen/Mahnburg – Der Wittinger Kulturverein holt die Keltics ins Land: Die Kult-Band, die knackigen Rock mit irischem Lebensgefühl verbindet, spielt am 25. Mai um 20 Uhr im Schützenhaus von Hagen-Mahnburg.

Das Ganze ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Schützenverein Hagen-Mahnburg und dem Veranstaltungsmix Gunda Wolter.

Alexander Kirchhoff (Foto) ist bei den Keltics für die richtige Schlagzahl zuständig – das Spielen mit der dynamischen Band macht dem Knesebecker mächtig Spaß.

Für den Keltics-Drummer Alexander Kirchhoff aus Knesebeck ist das Ganze so etwas wie ein Heimspiel. Mit dem IK spricht der 48-Jährige vorab über die Band, der er seit 2014 angehört, und über das, was es am 25. Mai auf die Ohren gibt. Tickets für den Auftritt gibt es unter anderem in der Geschäftsstelle des Isenhagener Kreisblatts. Das Gespräch führte IK-Redakteur Holger Boden.

Interview

Herr Kirchhoff, wie sind Sie bei der Rockmusik mit keltischem Einschlag gelandet?

Das hat sich eher zufällig ergeben, über Kontakte in der Musikszene. Das keltische Element war dabei gar nicht so ausschlaggebend – mit den Jungs auf der Bühne zu stehen, macht einfach Spaß.

Haben Sie schon mal auf der grünen Insel gespielt?

Bisher nicht. Aber wenn sich da mal ein Veranstalter meldet – sehr gern! Ich war auch noch nie in Irland, aber wir wollen vielleicht dieses Jahr mit der Band mal dort hin. Das mit allen unter einen Hut zu bekommen, wird aber sicher nicht leicht.

Andere Länder sind ja schon in den Genuss eines Keltics-Auftritts gekommen ...

Ja, wir haben durchaus einen großen Radius. Festivals in ganz Deutschland, Konzerte in Italien, Niederlande, Afghanistan, Kosovo ... Sogar in Singapur haben wir schon gespielt.

In Celle ist die CD-Kaserne mit 1.200 Leuten jedes Jahr proppenvoll, wenn die Keltics kommen. 2010, also vor Ihrer Zeit, waren die Keltics in Wacken dabei. Gab es da irgendwann mal den Gedanken, die Band zum Hauptberuf zu machen?

Den Gedanken gab es, aber es ist dann nie etwas daraus geworden. Wir machen das Ganze, weil es uns Spaß macht, und spielen etwa 20 bis 25 Konzerte pro Jahr. Mit Musik ist es heute aber ohnehin kaum noch möglich, Geld zu verdienen. Nichtsdestotrotz: Mit „Clansman“ haben wir jetzt unsere achte CD veröffentlicht, die gibt es bei unseren Konzerten oder online bei allen Streamingdiensten.

Was macht für Sie den besonderen Reiz eines Keltics-Gigs aus?

Es muss dynamisch nach vorn gehen. Die Band ist ja aus einer Tanzkapelle entstanden, die immer Folk in ihre Auftritte eingestreut hat. Wir haben diese positive, energiereiche Grundstimmung, mit der wir einfach gute Laune verbreiten wollen. Da gibt’s dann halt mal ein Cover von Iron Maiden oder New Model Army, garniert mit Dudelsack, Flöte.

Was genau dürfen wir neben guter Laune in Hagen-Mahnburg erwarten?

Wir wollen uns und dem Publikum einen schönen Abend bescheren. Wir spielen Traditionals, mal fetzig, mal auch eher balladesk. Und eine mitreißende Bühnenshow gehört bei uns dazu.

Die Keltics stehen seit 25 Jahren auf der Bühne. Kommen noch 25 weitere Jahre dazu?

Von mir aus gern.

Sie selbst sind 48 Jahre alt und haben letztes Jahr Ihr ganz eigenes Bühnenjubiläum gefeiert ...

Ja, da war mein erster öffentlicher Auftritt 40 Jahre her. Das war ein Kommersabend in Knesebeck.

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