„Jupp“ wird im Wasser geborgen

Die Rettung naht: Das Boot Gifhorn 1 rast zur Unglücksstelle. Zwei Taucher bergen ...

Wittingen - Von Jürgen Kayser. Dramatische Rettungsaktion am Sonnabend im Wittinger Hafen mit Tauchereinsatz. Nach einer starken Explosion wurde eine Person infolge der Druckwelle ins Hafenbecken geschleudert. Mit einer konzertierten Aktion zog die Rettungswacht Gifhorn den Verunfallten aus dem Wasser. Die Person wurde im tiefen Wasser gesucht, geborgen und an den Rettungsdienst (SEG-Gifhorn) übergeben.

Zum Glück war alles nur eine Übung. Das von zahlreichen Zuschauern verfolgte Übungsszenario bestach durch realistische Handlungsabläufe. „Die gerettete Dummy-Puppe „Jupp“ hätte durchaus ein Mensch sein können“, sagte der stellvertretende Gruppenleiter der Wasserwacht, Jochen Eggeling, gegenüber dem IK.

Der Hauptteil der Übung spielte sich im Bereich der Bacardi Wittingen ab, die in der Mitte des Hafenbeckens lag. Nach dem Ohren betäubenden Knall mit Feuer und starker Rauchentwicklung wurde Alarm ausgelöst. Nach wenigen Minuten hatte die Gifhorn 1 – ein Boot (Höchstgeschwindigkeit 40 km/h) mit einem 80 PS Motor und zwei Taucheinheiten sowie einer Bugklappe – den Einsatzort erreicht. Zwei Taucher suchten den Unfallbereich ab. „Schnell raus aus dem Wasser und den Geretteten an die Sanitätsbetreuung übergeben, so lautet die Devise“, sagte Eggeling. Nach einer halben Stunde war alles geschafft – und die Übung erfolgreich beendet.

Im Einsatz waren neben der Gifhorn 1 ein Zubringerboot sowie ein nagelneues Unterwasser-Telefon, das erfolgreich getestet wurde. Beteiligt war auch die Schnelle Einsatz-Gruppe Gifhorn (SEG) mit Sanitäter Andreas Neumann. Für den Ernstfall wären die Einsatzkräfte gerüstet.

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