Ärztehaus, Kita, Feuerwehr: Große Themen in Knesebeck

Infrastruktur der Zukunft gesucht

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Für einen Neubau des Knesebecker Feuerwehrgerätehauses wird ein neuer Standort gesucht.

Knesebeck. Bekommt Knesebeck ein Ärztehaus? Mit Blick auf die künftige ärztliche Versorgung im Ort ist beim Neujahrsgespräch (siehe auch Seite 6) angeregt worden, dass die Stadt sich des Themas annehmen solle, da beide Hausärzte im Ort nicht mehr die Jüngsten sind.

Heinz-Ulrich Kabrodt

Als Vorbild wurde das Wahrenholzer Engagement in dieser Hinsicht angeführt. Ortsbürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt (SPD) will den Faden aufnehmen und die Sache in diesem Jahr auf die politische Agenda bringen: „Ob wir neu bauen oder Vorhandenes ausbauen – Knesebeck muss attraktiv für junge Ärzte sein. “.

Was dieses Jahr im Einhorn-Ort auf politischer Ebene noch so anliegt, skizziert Kabrodt im IK-Ausblick:

• Die Verlegung der Bushaltestelle aus der Wittinger Straße in die Mittelstraße kommt. Die Haltestelle an der Schule bleibt aber erhalten. Wie die Verkehrsprobleme in dem Bereich gelöst werden sollen, ist noch offen – das Thema dürfte den Ortsrat dieses Jahr beschäftigen.

Künftig mit Bushaltestelle: die Mittelstraße.

• Das neue Kinderbecken im Strandbad wird dieses Jahr noch nicht gebaut – ein neuer Arbeitskreis soll sich aber mit der Planung befassen.

• Zwei wichtige Immobilien werden in Knesebeck gesucht – zum einen eine dauerhafte Lösung für die Kita (für die Zeit nach der voraussichtlich dreijährigen Container-Nutzung), zum anderen muss ein Grundstück für das neue Feuerwehrgerätehaus her.

• Für das Schützenhaus liegen der Schützengesellschaft laut Kabrodt inzwischen Baugenehmigung und fertige Pläne vor. Der Ortsrat wolle die Sanierung im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.

• Auch wichtig für die Schützen und alle, die das Schützenhaus nutzen: Die kaputte kleine Beckbrücke soll saniert werden. Derzeit werden Kostenvoranschläge geprüft. Kabrodt hofft, dass noch ein Haushaltsrest für das Projekt da ist – denn der neue städtische Haushalt werde kaum vor April Gültigkeit haben.

• Auf Stadtebene will Kabrodt auf weitere Bauplätze in Knesebeck drängen. Aktuell gebe es Planungen für 20 Plätze im Bereich Feldstraße. „Die dürften aber schnell weg sein“, sagt Kabrodt, „ich kenne viele Anfragen.“ Daher müsse man sich schon Gedanken über das nächste Baugebiet machen.

• Sollte es in Wittingen zu politischer Unterstützung für den Einzelhandel kommen, dann, so Kabrodt, „werden wir das auch für Knesebeck einfordern.“

• Kabrodt will ab dem 23. Januar eine 14-tägliche Bürgersprechstunde im Rathaus anbieten – immer am Dienstag der geraden Kalenderwochen von 10 bis 11 Uhr im Rathaus.

Von Holger Boden

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