Was hat den Nordkreis im vergangenen Jahr bewegt?

IK-Jahresrückblick: Wittingen

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Eine Geduldsprobe für die Verkehrsteilnehmer: Etliche Baustellen gab es im vergangenen Jahr in Wittingen.

Das Isenhagener Kreisblatt blickt mit den wichtigsten Meldungen auf das Jahr 2013 zurück. Jeden Tag wird ein anderer Ort fokussiert.

Das war 2013 in der Stadt Wittingen

Echt heiß: Der Wittinger Baustellensommer
Das ist wohl das Thema des Jahres für viele Wittinger: Der Baustellensommer 2013 stellt die Geduld der Verkehrsteilnehmer auf die Probe. Die B 244 ab Nöhre-Kreuzung in Richtung Hankensbüttel wird ab Mitte Juni zur Baustelle, im Juli ist bei Vollsperrung die heißeste Phase. Außerdem gibt es parallel dazu auch Gleisbauarbeiten. Für besondere Irritationen sorgt eine nicht angekündigte nächtliche Sperrung des Bahnübergangs in Wittingen. Andere Bauarbeiten im Stadtgebiet laufen zwischen Boitzenhagen und Ehra sowie in der Bürgermeister-Heins-Straße, und ab September dann auch an der Knesebecker Straße.

Soll nun endgültig saniert werden: die Wittinger Stadthalle.

Nachtweide oder Neubau
Wittingen beschließt Stadthallensanierung für 1,9 Millionen
Eins der meistdiskutierten Themen des Jahres in Wittingen ist die Stadthallensanierung. Eine energetische Aufwertung – die es zunächst geben sollte – wird aus Kostengründen nicht mehr verfolgt, dafür bringt im April ein Ortsratsmitglied einen Neubau ins Spiel. Eine Alternative, die anschließend immer mal wieder auf den Tisch kommt, weil sich mit dem OHE-Areal am Bahnhof plötzlich eine neue Fläche dafür anbietet. Doch die Politik legt sich mehrheitlich auf eine Sanierung fest, weil ein Neubau für nicht finanzierbar gehalten wird. Eine grobe Schätzung dafür beläuft sich auf 6 Millionen Euro. Die Renovierung des alten Gebäudes in der Nachtweide kommt allerdings auch nicht ganz billig: Im April wird eine Kostenschätzung von 1,5 Millionen Euro publik, im Bauausschuss muss man schlucken. Am Ende stehen 1,9 Millionen für das Vorhaben im Etat.

Das Wittinger Krankenhaus.

Schmerzklinik soll Standort stärken
Wittinger Krankenhaus vor Verkauf an Helios

Das Wittinger Krankenhaus macht 2013 mit einer neuen Abteilung auf sich aufmerksam: Im Mai geht die Schmerzklinik an den Start, in der Patienten mit chronischen Schmerzen nach einem ganzheitlichen Ansatz behandelt werden sollen. Das neue Angebot dient auch der Stärkung des Klinik-Standortes. Der wird möglicherweise bald nicht mehr zu den Rhön-Kliniken gehören, sondern zum Helios-Konzern. Eine kartellrechtliche Entscheidung für den Verkauf von über 40 Krankenhäusern wird Anfang 2014 erwartet.

Durchbruch für Kreyenberg
Das Jahr 2013 wird zu einem Jahr, in dem das Wittinger Sanierungsprojekt Haus Kreyenberg sozusagen den Durchbruch schafft. Im März versucht der Freundeskreis noch, mit einem Bastelbogen Identifikation in der Bevölkerung zu schaffen. Der Erlös aus der bedruckten Pappe reicht allerdings nicht, um die – geschätzt – 1,2 Millionen Euro Sanierungskosten zu stemmen. Im Sommer meldet dann die Stiftung Haus Kreyenberg, dass schon 800 000 Euro gesammelt werden konnten. Die Stadt gibt auch 100 000 Euro dazu. Im August übernimmt die Stiftung das Gebäude – und kündigt an, voraussichtlich im Frühjahr 2014 mit den Umbauarbeiten zu beginnen.

Krähen machen Anwohner kirreEine Saatkrähen-Kolonie am Wittinger Hindenburgwall raubt Anwohnern den Schlaf. Eine Sitzbank unter den Nestern gleicht im Sommer einem Guano-Felsen. Die Stadt führt Gespräche mit dem Umweltamt des Landkreises, doch eine Umsiedlung der geschützten Vögel ist diffizil. Bis Jahresende wird keine Lösung gefunden.

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