„Wir für Knesebeck“-Gruppe übt Kritik / Kleine „Baustellen“ an dem Strandbad

Idylle mit Mängeln

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Die Treppe in den Schwimmerbereich ist rutschig, wie die Gruppe „Wir für Knesebeck“ bemängelt. Der Stadt ist dieses Problem bekannt, Kunststoffbohlen sollen Abhilfe schaffen.

Knesebeck. Mitglieder der Gruppe „Wir für Knesebeck“, die sich seit Jahren mit Aktionen um die Verschönerung Knesebecks verdient macht, haben das Gefühl, dass ihre Anregungen für das Freibad Knesebeck nicht ernsthaft genug aufgenommen werden.

Neu ist die Mängelliste für das Freibad nicht. Bereits 2015 waren Algen, gefährliche Abgrenzungen und unzureichende Sanitäranlagen ein Thema, das von Walter Henke an die Stadt Wittingen herangetragen wurde. Erneut wies die 13-köpfige Gruppe um Frank Groß vor etwa vier Wochen auf Missstände hin, ohne bis jetzt eine Reaktion darauf zu erfahren.

Teile des Strandes sind von Gräsern erobert, Algen sammeln sich ebenfalls dort, die Treppe am Schwimmerbereich ist von Algen gefährlich glitschig, eine hölzerne Abgrenzung zum Nichtschwimmerbereich marode. Diese Mängel könnten schnell und ohne großen Aufwand beseitigt werden.

Das Sanitärgebäude sei für die gemeinsame Nutzung durch Camper, Badegäste und Restaurantbesucher zu klein. Hier schwebt der Gruppe als ideale Lösung die Errichtung eines zusätzlichen Gebäudes für die Camper vor. Das Fundament eines verlassenen baufälligen Hauses böte sich hierfür an. Mit dieser Maßnahme und der Behebung der Mängel ließe sich die Attraktivität des Campingplatzes und Strandbades deutlich erhöhen. Stellflächen für Wohnwagen und Zelte stünden noch reichlich zur Verfügung. „Die Saison ist schnell vorbei“, sagt Frank Groß. Ein zügiges Handeln durch die Stadt sei deshalb dringend erforderlich.

Stadtbürgermeister Karl Ridder war auf IK-Anfrage eine solche Mängelliste nicht bekannt. „Aber Algen wurden in diesem Jahr bereits einmal abgefischt, und die Wasserwerte, die dort regelmäßig gemessen werden, sind absolut in Ordnung“, versicherte Ridder.

Ute Benecke vom Bauamt gab außerdem an, dass für die rutschige Treppe die Anschaffung von Kunststoffbohlen geplant sei. Diese sollen ein Ausrutschen verhindern. Ein Termin für die Anbringung konnte aber noch nicht genannt werden.

Von Marion Schuckart und Dennis Klüting

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