Hoffnungsvoller Neubeginn

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Die Marktstände rund um die St. Stephanuskirche waren stimmungsvoll illuminiert.

Wittingen- Von Jürgen Kayser. Klein, aber fein und auch vielfältig präsentierte sich der Wittinger Weihnachtsmarkt am Sonnabend in der City. Rund um die St. Stephanuskirche erlebte der adventliche Trubel vergangener Jahre einen hoffnungsvollen Neubeginn. „Viele Hände haben mit angepackt“, freute sich besonders Dörthe Dreblow, die Vorsitzende der Wittinger Landfrauen. „20 bis 30 von uns stehen an den Ständen, und 70 Landfrauen wirkten im Hintergrund mit“, erzählte die Suderwittingerin stolz.

Die festlich geschmückten Marktstände der Landfrauen reihten sich zwischen der Kirche bis fast zum Gänsemarkt dicht aneinander – mit mollig wolligen Handarbeiten, Basteleien, Gebäck, Holunderbeersaft, Marmelade und Spezialitäten zur Adventszeit in den Auslagen. Anheimelnd war das Marktambiente mit Lichterketten, Adventskranz und dem strahlend leuchtenden Weihnachtsbaum allemal. Es hatte geschneit. Die Kulisse passte. Aus der Kirche schallte zu jedem vollen Glockenschlag Musik und dort wurde auch neugierig gefragt: „Wie sieht denn wohl das Christkind aus?“

Neu und engagiert sind die Macher des Weihnachtsmarktes: Organisiert wurde die stilvolle Adventsmischung aus Posaunenklang, Chorgesang und mit attraktiven Angeboten zum Weihnachtsfest von der St. Stephanusgemeinde und den Wittinger Landfrauen gemeinsam.

Bei den Pfadfindern vom Stamm „Heinrich des Löwen“ duftete es in der Jurte nach leckeren Waffeln und Tschai. Mit von der Partie waren auch der Lions-Club mit einem Bücherflohmarkt und ein Korbmacher in Aktion. Töpfer- und Drechslerarbeiten waren zu erwerben, und für manchen Marktbesucher begann oder endete die Meile am Glühweinstand. „Was gibt es denn Schöneres auf einem gemütlichen Weihnachtsmarkt in Ruhe Punsch zu nippen und mit Freunden oder Arbeitskollegen zu plaudern“, war dort zu erfahren. Kommuniziert wurde auch in der Kirche, doch dies viel besinnlicher. Wo gibt es denn das noch? Fröhliche und adventliche Musik und Gesänge erklangen den ganzen Tag über von heimischen Chören und Musikgruppen– von Stunde zu Stunde neu.

Die Kindergartenkinder machten den Anfang. Es folgten die Grundschule Wittingen(3. Klasse, Astrid Schacht), die Bläsergruppe der Realschule mit Helmut Schulenburg, der Kinderchor und „Gospel und more“, beide Ensembles unterder Leitung von Imke Weitz, und auch der Posaunenchor der SELK begeisterte mit seinerMusik.

Die traditionelle Lichterandacht avancierte zum abschließenden Höhepunkt des Wittinger Weihnachtsmarktes im neuen Gewand.

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