K 17 nach Lüben könnte 2019 saniert werden – endgültiger Beschluss steht aus

Hoffnung an der Holperpiste zwischen Stöcken und Lüben

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Die K 17 nach Lüben wurde wiederholt repariert, gilt aber vor allem den Anwohnern nach wie vor als stark sanierungsbedürftig. 

Lüben/Stöcken. Eine der berüchtigtsten Rumpelpisten im Nordkreis soll voraussichtlich nächstes Jahr eine neue Fahrbahndecke bekommen – und das wird vor allem die Lübener freuen.

Der Landkreis will 2019 möglicherweise die K 17 von Stöcken nach Lüben sowie die Lübener Ortsdurchfahrt sanieren.

Eine endgültige politische Beschlussfassung steht nach Angaben von Landrat Dr. Andreas Ebel noch aus. Ob die Kreispolitik das Projekt in den Haushaltsplan für das nächste Jahr hebt, wird sich im Rahmen der Etatberatungen zeigen, die wohl im Dezember abgeschlossen werden sollen. Im aktuellen Verwaltungsentwurf für die Haushaltsplanung ist die K 17 enthalten – mit dem Abschnitt zwischen der L 270 und Lüben wie auch der Lübener Ortsdurchfahrt.

Insgesamt geht es laut Ebel zwischen der Landesstraße und der Lübener Ortsmitte um insgesamt 2.600 Meter, die saniert werden sollen. „Die freie Strecke von Lüben nach Stöcken wird so ausgebaut, dass eine Straßenbreite von 5,50 Meter hergestellt und die Tragfähigkeit des Straßenoberbaues den heutigen Belastungen angepasst wird“, erläutert der Landrat. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Lüben erfolge in Abstimmung mit der Stadt Wittingen und befinde sich zurzeit noch in der Planungsphase. Der Landkreis kalkuliert für seine Kreisstraße mit Kosten in Höhe von rund 1 Million Euro.

Das Vorhaben wird den Lübenern womöglich auch gleich neue Gehwege bescheren. Denn die Stadt Wittingen überlegt angesichts der Pläne des Landkreises, den ursprünglich für 2020/21 vorgesehenen Ausbau der Nebenanlagen auf nächstes Jahr vorzuziehen. „Das würde Sinn machen“, sagt der Erste Stadtrat Peter Rothe mit Blick auf die zu erwartenden Synergieeffekte. Ob es so kommt, ist auch in Wittingen noch eine Frage des Haushaltes 2019, der in diesen Wochen beraten und vielleicht bis Weihnachten verabschiedet wird.

Sollte die Straßensanierung tatsächlich über die Bühne gehen, dann käme das in Lüben „super an“, wie Ortsvorsteher Joachim Niemann auf IK-Nachfrage sagt. Viele Bürger würden lange darauf warten. Nach seinen Informationen sei an der Straße seit 50 Jahren nicht Grundlegendes gemacht worden – „außer Flicken“.

Von Holger Boden

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