Stiefel für arme Schülerinnen

Hilfsverein Katachel rüstet 200 Mädchen in Afghanistan mit Schuhwerk gegen Kälte aus

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Diese Mädchen haben nun wärmere Füße auf dem Schulweg.

Bergfeld/Kunduz. Nach den Spenden, die zahlreiche Menschen aus der Region auf das Konto eingezahlt hatten, hat der Bergfelder Verein Katachel e. V. zur Hilfe in Afghanistan zügig die Gelder nach Kunduz überwiesen.

Denn dort ist es deutlich kälter als hier in Deutschland, und viele Schülerinnen und Schüler gehen barfuß in Schlappen zum Unterricht.

Schnell wurden Gummistiefel von lokalen Mitarbeitern im Basar von Kunduz gekauft und auf dem Gelände der vom Verein neu gebauten Schule Sarwar Sharif an die wartenden Mädchen verteilt. „Glücklich und dankbar sind die Kinder und danken den deutschen Helfern recht herzlich“, berichtet die Katachel-Vorsitzende Sybille Schnehage. „Als ich die Fotos von der Übergabe bekam, da hatte ich das richtige Weihnachtsgefühl. Weihnachten ist nämlich die Freude, zu helfen und an die Ärmsten zu denken.“

Insgesamt konnten 400 Paar Gummistiefel besorgt werden. Zusätzlich bekamen viele Mädchen auch Schulbücher und Hefte, denn die Kinder aus armen Familien haben oftmals auch nicht das Geld für Schulmaterial.

Das gespendete Geld reichte laut Schnehage nicht aus, auch an die Jungen warme Stiefel zu verteilen. Es bleibe die Hoffnung, dass dies in den nächsten Wochen noch realisiert werden kann.

Schnehage: „Mit den Spenden für warme Füße und den Schulneubau können die Kinder der Zukunft in ihrer Schule positiv entgegensehen – eine nachhaltige Hilfe vor Ort.“

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