Feuerwehrmusikzug aus Knesebeck und Themates sorgen bei der vierten Auflage für Stimmung

Hagen-Mahnburg: Oktoberfest mit Schmankerln

Starken Beifall bekamen die Musiker des Musikzuges aus Knesebeck beim Oktoberfest. Nach dem Konzert des Feuerwehrmusikzuges hieß es Tanzen frei im Saal des Schützenhauses. 
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Starken Beifall bekamen die Musiker des Musikzuges aus Knesebeck beim Oktoberfest. Nach dem Konzert des Feuerwehrmusikzuges hieß es Tanzen frei im Saal des Schützenhauses. 

ard Hagen/Mahnburg. Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein Oktoberfest im Schützenhaus in Hagen-Mahnburg geben.

„Der Saal ist voll bis auf den letzten Platz“, stellte Jörg Rickel vom Vorstand des Sportvereins, der das Fest zum vierten Mal gemeinsam mit dem Musikzug der Feuerwehr aus Knesebeck organisierte, erfreut fest.

Auf die Bänke, fertig, los hieß es beim vierten Oktoberfest im Schützenhaus.

Und die Stimmung war ganz oben, nicht nur die meisten Gäste, die auf den Tischen und Bänken standen. Dass man sich über eine Fortführung des blau-weiß bajuwarischen Festes schon jetzt einig ist, war dem Erfolg an diesem Samstag gezollt. Ausverkauft hieß es, und das bereits seit Wochen. Und ebenso überbordend wie der Andrang waren auch die Feierfreude der Gäste. In mehreren Etagen feierten sie, und das zur Freude der Musiker des Musikzugs. „Es gibt für Musiker nicht Schöneres, als wenn die Gäste auf den Tischen und Bänken stehen“, sagte Achim Schacke. Er wechselte mit Bernd Niebuhr vor dem Musikzug mit der Gesangsstimme ab. Dabei war auch das Publikum gefragt. Bei den wohl bekannten Stimmung-Party-Gassenhauern bebte das Schützenhaus, auch wenn „Sierra Madre“ am Ende nicht wie angedroht zwanzig Minuten lang andauerte.

War während des Konzerts das Mitmachen auf Stimme und Schunkeln begrenzt, gab es danach im zweiten Teil des Abends von Themates auf die Ohren. Und da war dann die Tanzfläche von den intakten und so mancher zu Bruch gegangener Festzeltgarnituren geräumt. Platz gab es also genug, um sich umfassend körperlich auszutoben. Das nutzten nicht nur die Jüngeren, die älteren, jung gebliebene Gäste gingen dabei voran und eroberten die erste Zeit im Paartanz die Bühne. Auch die Musiker hatten ebenfalls nun die Zeit zum Feiern und genossen das Fest in vollen Zügen wie die anderen Gäste, die auch aus anderen Gebietseinheiten gekommen waren. Das Einzugsgebiet der Gäste war groß. Im Foyer gab es die Verpflegung. Die Fleischerei Friedrichs hatte bayrische Schmankerl aufgetischt und von Brezeln über Weißwürschtl und Haxen bis Sauerkraut alles im Angebot. Festlich Bayrisch war auch das Schützenhaus dekoriert, dazu nicht nur blau-weiß, sondern auch mit Mais. „Es war dieses Jahr kaum etwas da, und ein bisschen Grün muss schon sein“, sagte Rickel. Mit Müh und Not hatte man gerade noch einige Maiskolben gefunden, die dem Saal einen frischen grünen Tupfer gaben.

Oktoberfest in Hagen-Mahnburg 2018

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