Straße in Baugebiet wird ausgebaut / Sickermulden müssen gepflegt werden

Ein großer Sprung für den Springgarren in Vorhop

Mit der Wasserdurchfahrt soll im Baugebiet bald Schluss sein – der Springgarren II bekommt eine richtige Straße.
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Mit der Wasserdurchfahrt soll im Baugebiet bald Schluss sein – der Springgarren II bekommt eine richtige Straße.

Vorhop – Die Anlieger im Vorhoper Baugebiet Springgarren II haben ihre Straße lange herbeigesehnt – nun soll sie gebaut werden. Der Ortsrat hat in einer jüngsten Sitzung grünes Licht für das 260.000-Euro-Projekt gegeben.

In der Diskussion wurde deutlich, dass sich die Anwohner auch ein bisschen um ihre Straße kümmern müssen.

Fast durchgehend 7,50 Meter breit, Begegnungsverkehr kein Problem – das war Teil der Eckdaten die Fachbereichsleiter Günter Kruse skizzierte. Die Ausschreibung solle in Kürze erfolgen, und ob noch dieses Jahr gebaut werden kann, das hänge von den Ergebnissen ab.

Die Anlieger, die bei dem Erstausbau der Straße 90 Prozent der Kosten tragen, waren bereits im Februar bei einer Versammlung über die Modalitäten informiert worden. An sie erging nun in der Ortsratssitzung der Appell, bei der Unterhaltung der Nebenanlagen mitzuhelfen.

Dabei geht es vor allem um die Versickerungsmulden, die das Regenwasser aufnehmen sollen. Deren Bewuchs braucht Pflege, sie sind aber nicht Teil der Straßenreinigungssatzung. „Pflegerische Tätigkeiten können wir nicht per Satzung übertragen“, sagte Stadtbürgermeister Andreas Ritter. Daher ergehe an die Anwohner der Straße die Bitte, die Mulden mitzupflegen – der Bauhof könne das nicht leisten. In anderen Orten sei das auch so. Die Alternative, so hieß es, sei ein Regenwasserkanal, aber der koste dann rund 100 000 Euro mehr. Geld, das ebenfalls zu 90 Prozent auf die Anlieger umgelegt werden würde.

Ortsratsmitglied Jörg Bialas (SPD) fragte, wie oft denn der Bauhof vorbeikommen könne (dies blieb unbeantwortet), und ob in den Mulden nicht vielleicht Blühstreifen, die nicht so oft gemäht werden müssen, eine Alternative seien. Kruse sagte, diese Frage werde man mit dem zuständigen Planer klären. Zu bedenken sei allerdings, dass eine Versickerungsmulde bestimmte technische Anforderungen zu erfüllen hat. Der Ortsrat gab dem Ausbaukonzept einstimmig seinen Segen. bo

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