Großeinsatz der Feuerwehr

Stallbrand in Knesebeck fordert 130 Einsatzkräfte

Stallbrand in Knesebeck.
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In Knesebeck brannte am Sonntag ein Stallgebäude, 130 Einsatzkräfte waren dabei im Einsatz.
  • Hilke Bentes
    VonHilke Bentes
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Knesebeck – Großeinsatz in Knesebeck: Kurz nach 16 Uhr wurden am Sonntag (20. März) die Freiwillige Feuerwehren aus den umliegenden Orten samt der Wittinger Drehleiter alarmiert. Eine große Scheune, die gleichzeitig als Stallgebäude für Schafe und Rinder fungierte, stand in Vollbrand und das Feuer drohte auf das Nachbarwohnhaus überzugreifen. Der kräftige Wind machte es den Einsatzkräften schwer, doch sie konnten ein Überspringen des Brandes knapp verhindern.

Einsatzleiter und Knesebecks Ortsbrandmeister Adrian Krücke schilderte die Situation: „In der Halle gab es eine Werkstatt, Ställe und ein großes Heulager.“ Der Brand habe durch den Wind schnell um sich gegriffen, das trockene Heu tat sein Übriges. „Die Halle brannte in voller Ausdehnung und das Feuer drohte auf das Nachbargebäude überzuspringen.“ So setzten die Feuerwehrkameraden als Erstes alles daran, das Haus per Riegelstellung zu sichern. „Das ist uns auch gelungen.“

Dann konnte mit der Tierrettung begonnen werden. Sechs Rinder fanden schnell den Weg ins Freie, auch einige Schafe konnten aus dem völlig einsturzgefährdeten Gebäude gerettet werden. Einzig ein Mutterschaf samt Jungen befand sich noch im Stall, zu den Tierverlusten konnte noch keine Bestätigung erteilt werden.

Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich der Bewohner des Hauses nicht im Gebäude. Nachbarn hatten den einsetzenden Brand bemerkt und den Notruf getätigt, schilderte eine Anwohnerin gegenüber dem IK. „Es ging ganz schnell. Erst dachte ich, es würden Böller gezündet.“

Für die Dauer des Einsatzes gab es kein Durchkommen Richtung Vorhop, weiträumig wurde die Löschwasserversorgung durch die Einsatzkräfte hergestellt. Auch die Polizei, ein Rettungswagen und die Schnelle Einsatzleitung des DRK waren vor Ort. Insgesamt befanden sich elf Ortswehren aus dem Wittinger Stadtgebiet vor Ort, dazu kamen Einsatzkräfte aus den Nachbarkommunen, so aus Emmen und Schönewörde.

Um das Heu vollständig abzulöschen, wurde auch ein Knesebecker Lohnunternehmen hinzugezogen. „Wir kamen nicht mehr bis zum Stall vor, deshalb half uns ein Bagger“, so Krücke. Die Arbeiten und das Ablöschen des Heus sollte bis in die Nacht andauern, auch eine Brandwache wurde zur Sicherheit eingerichtet.

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