Wittinger Ortsrat diskutiert über Umfang der Stadtsanierung – offen ist, was genehmigt wird

Größere oder kleinere Variante?

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Fördergelder zur Stadtsanierung kämen hier gelegen: Achterstraße in Wittingen.

Wittingen. Auf einer möglichen Prioritätenliste steht die Sanierung der Achterstraße unter 14 Teilprojekten sogar auf dem dritten Rang. Doch wird sie überhaupt eine Rolle spielen bei der angepeilten Stadtsanierung? Diese Frage beschäftigt am kommenden Dienstag, 26.

September, noch einmal den Wittinger Ortsrat (19 Uhr, Rathaus).

Denn bis zum 1. November muss das Rathaus den Antrag auf Gelder für die Städtebauförderung an die Förderbehörde ArL (Amt für regionale Landentwicklung) abschicken. Der Stadtrat hat dafür grünes Licht gegeben (das IK berichtete), mit der Maßgabe, dass noch offene Fragen geklärt werden müssen. Und die betreffen vor allem den Umfang des Sanierungsgebietes.

Dem Ortsrat liegen am Dienstag zwei Varianten vor. Die eine umfasst im Prinzip die komplette Innenstadt, von der Bürgermeister-Heins-Straße im Norden bis zum Wall im Süden, von östlichen Rand der Dammstraße im Westen bis zur südwestlichen Seite des Gartenweges und zum Kino am Umweg im Osten – das ist, so der bisherige Eindruck, die Alternative, die die Wittinger Politik favorisieren würde. Eine zweite Variante ist die abgespeckte Version, die nach einem Ortstermin am 5. September erarbeitet worden ist, nachdem offenkundig die umfassendere Alternative beim ArL wie auch beim Sozialministerium durchgefallen ist.

In dieser kleineren Variante wären die Grundstücke an der Dammstraße ebenso außen vor wie der größte Teil der Achterstraße und der Neuen Straße, die Kleine Wallstraße und die Schmiedestraße sowie der Bereich östlich davon. Auch das ehemalige Schwesternwohnheim am Krankenhaus fiele heraus.

Unabhängig davon, welche Gebietskulisse politisch avisiert und am Ende genehmigt wird: In beiden Szenarien spielt die Junkerstraße die Hauptrolle, ihre umfassende Sanierung steht in den jeweiligen Prio-Listen ganz oben auf der Agenda. Auf Platz zwei folgt die „Teilsanierung Fulau“. Sollte die Achterstraße herausfallen, dann würde in der verkleinerten Variante die Gustav-Dobberkau-Straße mit einer Teilsanierung auf den dritten Platz rücken.

Von Holger Boden

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