Bauarbeiter macht brisante Entdeckung bei Arbeiten für Trinkwasserleitung

Granatenfund bei Pollhöfen

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Brisanter Fund: Bauarbeiter Hermann Cammann mit der Schaufel an der Bombe.

bb/bo/msc Pollhöfen. Ein Granatenfund zwischen Pollhöfen und Ummern hat gestern Abend Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten. „Beim Zuschaufeln habe ich ein Metallteil entdeckt und beim genauen Hinsehen es als Bombe identifiziert“, berichtete Bauarbeiter Hermann Cammann.

Das Ende einer mutmaßlichen Granate steckte noch im Rohrgraben.

Er machte seine Entdeckung am späten Nachmittag rund 500 Meter von Pollhöfen entfernt. Dort wird gerade eine neue Trinkwasserleitung zwischen Pollhöfen und Ummern verlegt. Einen weiteren Bombenrest entdeckte man etwas später noch in dem Rohrgraben. Er machte seine Entdeckung am späten Nachmittag rund 500 Meter von Pollhöfen entfernt. Dort wird gerade eine neue Trinkwasserleitung zwischen Pollhöfen und Ummern verlegt. Einen weiteren Bombenrest entdeckte man etwas später noch in dem Rohrgraben.

Dem Pollhöfener Ortsbrandmeister Thorsten Bergmann gehört das Grundstück, auf dem die Bombe gefunden wurde. Er war zufällig am Ort und wollte die Bauarbeiten auf seinem Acker verfolgen. Sofort ließ er seine Feuerwehr zum Absperren der Fundstelle alarmieren.

Nach erster Inspektion wurde noch die Feuerwehr Ummern alarmiert. Dann wurde die Kreisstraße 100 zwischen der B 4 und Ummern für den Durchgangsverkehr zwischenzeitlich voll gesperrt.

Die Polizei nahm am Abend die Ermittlungen an der Fundstelle auf und schickte Fotos an den Kampfmittelbeseitigungsdienst in Oldenburg. Dort fiel noch am Abend der Entschluss zur Räumung. Das Team rückte dann später am Abend an, während der Wartezeit wurde die Sperrung der Kreisstraße wieder aufgehoben und nur die Fundstelle abgesichert.

Die Feuerwehren von Pollhöfen und Ummern leuchteten die Fundstelle bei der Räumung der Granatenteile aus. Mit Hilfe eines Detektors wurde eine dritte Granate gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst stellte fest, dass eine der englischen Brandbomben, basierend auf Phosphor, bereits ausgebrannt war, zwei waren noch scharf. Diese wurden laut Bergmann in luftdichte Behälter verstaut und mitgenommen. Gegen 21 Uhr konnte die Räumung beendet werden. Weitere Funde sind nicht ausgeschlossen.

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