Stadt gibt Draisinenfreunden grünes Licht für Strecke bis zur K 111 in Suderwittingen

Gleise dürfen freigeschnitten werden

So präsentiert sich die alte OHE-Strecke vielerorts – von Wittingen bis Suderwittingen darf der Bewuchs nun beschnitten werden.
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So präsentiert sich die alte OHE-Strecke vielerorts – von Wittingen bis Suderwittingen darf der Bewuchs nun beschnitten werden.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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Wittingen – Der Wittinger Verwaltungsausschuss (VA) hat nach Angaben von Stadtbürgermeister Andreas Ritter jetzt grünes Licht für das Freischneiden der ehemaligen OHE-Trasse gegeben – allerdings nur für den Bereich zwischen der Kakerbecker Straße in Wittingen und der K 111 bei Suderwittingen.

Dem Förderverein Ohretalbahn habe man die Entscheidung bereits mitgeteilt.

Der VA bestätigte damit weitgehend eine Empfehlung des Wirtschaftsausschusses vom 29. Oktober. Ein definitives Ja zu Draisinenfahrten, wie verschiedene Seiten sie erhoffen, ist das nach wie vor nicht. Dieser Beschluss soll, wie vom Wirtschaftsausschuss empfohlen, im Januar gefällt werden.

Der Förderverein hatte angepeilt, im nächsten Jahr eine Strecke bis zum Suderwittinger Bahnhof nutzen zu können. Mit dem Votum für eine Erlaubnis zum Freischneiden können nun die Gleise bis zu K 111 über die Wintermonate nutzbar gemacht werden, bevor die Brut- und Setzzeit beginnt.

Laut Ritter hat sich der VA außerdem darauf geeinigt, dass ein Verkauf von Teilflächen der Bahntrasse zwischen Wittingen und Radenbeck „derzeit nicht vorgesehen ist“. Entsprechendes Kaufinteresse war von Anrainern vorgebracht worden. Neben Draisinenfreunden interessieren sich auch Fahrradfreunde für die Strecke.

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