Ausschreibung läuft – Giffinet-Kunden im Cluster 1 müssen derzeit nichts tun

Glasfaser: Warten auf die Tiefbauer

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Bis Jahresende sollen die ersten Glasfaser-Hausanschlüsse im Nordkreis gelegt sein.

Wittingen/Hankensbüttel – 62 Prozent der in Frage kommenden Haushalte im ersten Vermarktungscluster von Giffinet haben sich für einen Glasfaseranschluss entschieden. Wann auf ihren Grundstücken die nötigen Kabel verlegt werden, ist derzeit noch offen.

Momentan läuft nach Angaben des Landkreises Gifhorn die Ausschreibung der Tiefbauleistungen.

Mirco Schmidt, Kreisrat

Der Zeitplan sehe vor, bis Ende des Jahres 2019 die ersten Hausanschlüsse herzustellen, erklärt Kreisrat Mirco Schmidt auf IK-Anfrage. Wann es mit den Bauarbeiten losgeht, könne mit Blick auf die laufende Ausschreibung aktuell nicht gesagt werden: „Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen und noch kein Zuschlag erteilt wurde, kann der Landkreis derzeit noch keine weiteren verbindlichen Aussagen treffen.“

Auch zur Ausbaureihenfolge – also etwa zur Frage, welcher Ort zuerst an die Reihe kommt – sowie zu dem Zeitpunkt, an dem das Cluster 1 komplett ans Netz geht, lasse sich daher noch nichts sagen. Zum Cluster 1 gehören neben den sogenannten weißen Flecken im Gebiet der Stadt Wittingen auch die unterversorgten Bereiche der Gemeinden Hankensbüttel, Obernholz und Sprakensehl.

Nordkreis-Bewohner, die einen Vertrag mit Giffinet geschlossen haben und sich nun fragen, wie und wann es weitergeht, müssen vorerst keine weiteren Schritte unternehmen: „Die Bürgerinnen und Bürger der weißen Flecken aus dem ersten Vermarktungsgebiet haben für den Augenblick das Nötige getan, indem sie gemeinsam die Mindestanschlussquote von 40 Prozent erreicht und bei Weitem übertroffen haben“, erläutert Schmidt. Sobald der Startschuss für die Baumaßnahmen falle und die ersten Hausanschlüsse gelegt werden können, werde ein Tiefbauunternehmen im Auftrag des Landkreises sich mit den betreffenden Hauseigentümern in Verbindung setzen, um einen Termin für die Verlegung zu vereinbaren. Schmidt: „Wer ein eigenes Leerrohr verlegt hat, kann dies im Gespräch mit dem Auftragnehmer mitteilen.“

Zuletzt waren Unstimmigkeiten zu den Breitband-Tarifen für Gewerbetreibende und Vereine laut geworden. Der Landkreis und die Firma net services, die bei Giffinet kooperieren, haben laut Schmidt darauf reagiert: „Die net services hat das Portfolio entsprechend angepasst.“ Da Giffinet in diesen Fällen individuelle Angebote erstelle, werde empfohlen, im Zweifelsfall den Dialog mit dem Vertriebsteam von Giffinet zu suchen.

VON HOLGER BODEN

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