Glasfaser: Tiefbau-Start wohl Ende Februar

Giffinet-Kabel in Wittingen sollen am Jahresende liegen

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Leerrohre und Glasfaserkabel: Bauarbeiten wie diese dürften im Wittinger Stadtgebiet und in der Samtgemeinde Hankensbüttel bald zum Straßenbild gehören.

Wittingen – Wie geht es für die Wittinger Bürger mit dem Breitbandausbau weiter? Diese Frage ging in der jüngsten Sitzung des Stadtrats an die Wittinger Verwaltung.

Stadtbürgermeister Andreas Ritter sagte, dass nach seinem Kenntnisstand die Tiefbaumaßnahmen im Stadtgebiet Ende 2020 abgeschlossen sein sollen.

Landrat Dr. Andreas Ebel.

Diese Informationen hat jetzt auf IK-Anfrage der Gifhorner Landrat Dr. Andreas Ebel (CDU) bestätigt: Den Tiefbau Ende des Jahres abzuschließen, sei das Ziel des Landkreises. Der ist federführend bei dem Projekt, bei dem mit der Marke Giffinet 13 000 Haushalte in den sogenannten weißen Flecken ans Glasfasernetz angeschlossen werden sollen.

Die weißen Flecken im Wittinger Stadtgebiet gehören zum ersten Vermarktungs-Cluster, für das es im Dezember den symbolischen ersten Spatenstich in Behren gab. Die Kreisverwaltung wollte mit dem Vorhaben inzwischen schon weiter sein, laut Ebel gab es aber zwischenzeitlich Verzögerungen durch Abstimmungsprobleme bei an der Ausführung beteiligten Unternehmen.

Der Plan ist nun, dass bis Mitte Februar die Netzplanung fertig ist, Ende des Monats sollen dann darauf basierend die Tiefbauarbeiten im Cluster beginnen. Den Auftrag dafür, so hieß es in der Stadtratssitzung, hat eine Lüneburger Firma bekommen.

Dieses Unternehmen wird laut Ebel ein Materiallager bei Wittingen einrichten. Mit Bürgermeistern oder Ortsvorstehern der Gemeinden, in denen ausgebaut wird, soll es demnächst Ortsbegehungen geben, und dann dürfen auch die Kunden bald mit Kontaktaufnahme hinsichtlich Absprachen für ihr Grundstück rechnen.

Boitzenhagens Ortsbürgermeister Klaus Palluck (FWG) verwies in der Stadtratssitzung darauf, dass der Abschluss der Tiefbaumaßnahmen nicht gleichbedeutend mit der Freigabe der Daten-Überholspur ist: Wenn auch am Ende des Jahres „ein Kabel im Keller“ liege, dann heiße das nicht zwangsläufig, „dass schon ein Signal drauf ist“.

VON HOLGER BODEN

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