Gesanglich den Sommer begrüßt

Gesanglich den Sommer begrüßt: Auch zusammen spielten und sangen Bläserkreis und Chorgemeinschaft.

Knesebeck - Von Burkhard Ohse. „Viel Freude mit sich bringet“, hieß nicht nur der Titel eines Stücks, viel Freude brachten auch die Mitglieder des Knesebecker Bläserkreises und der Chorgemeinschaft den Gästen, die sich am Freitagabend das Sommerkonzert in der St. Katharinenkirche anhörten.

„Wir bieten das Sommerkonzert jedes Jahr an, weil wir auch weltliche Lieder singen wollen“, sagte Heinrich Gades, Landesposaunenwart im Ruhestand und Gesamtleiter der musizierenden Ensembles. „Aber auch, wenn die vorgestellten Stücke weltliche Texte enthalten, gibt es trotzdem einen geistlichen Hintergrund. Es ist immer auch Gotteslob mit dabei“, fügte seine Ehefrau, Pastorin Christel Gades, hinzu, die zwischen den Liedern Texte und Gedichte, passend zu den Musikstücken und zur Sommerzeit, rezitierte.

Da kamen dann unter anderem Antoine de Saint-Exupéry, Theodor Fontane oder Detlef von Liliencron zu Wort, die in ihren Gedichten die Schönheit von Natur und Sommer, bisweilen auch den Übergang zum Herbst, beschrieben, die sich die Gäste bei den Musikstücken gleichzeitig vorstellen konnten.

Dass das Konzert trotz der weltlichen Lieder in der Kirche stattfand, lag für Heinrich Gades auf der Hand. „Die Chormusik ist in der Kirche entstanden“, erklärte er. Als das wohl populärste Stück stellten die Sänger „Muss i denn zum Städele hinaus“ vor, dass Gades‘ langjähriger Weggefährte und ehemaliger Wolfsburger Kantor Horst Soenke bearbeitet hatte.

Eine große Vielfalt gab es bei der Zusammensetzung der verschiedenen Musikensembles, denn Mitglieder des Bläserkreises sangen im Männerchor, dessen Leitung Gades‘ Sohn, Dr. Heinrich Gades, innehatte, Sängerinnen der Chorgemeinschaft spielten im Bläserkreis mit. Reibungslos rochierten die Musiker und fanden immer den richtigen Platz.

Vielfältig war auch das Zusammenwirken. A Capella Stücke wechselten mit Bläser unterstützten Liedern, und die Bläser spielten auch alleine. Das letzte Stück des Konzerts bildete der Segen von Peter C. Lutkin. Danach gab es den verdienten Applaus, für Heinrich Gades einen Blumenstrauß und ein zufriedenes Lächeln auf den Gesichtern der Musiker, die dem Publikum mit dem altirischen Segensspruch „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“ eine Zugabe boten, gleichsam ein guter Wunsch für den Heimweg und für die Zeit bis zum nächsten Konzert der Chorgemeinschaft und des Bläserkreis im Landkreis Gifhorn. Das gibt es am Sonnabend vor dem 3. Advent, wieder in der St. Katharinenkirche in Knesebeck..

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