Mit rund 390 Quadratmetern und sechs Stellplätzen

Feuerschutzausschuss empfiehlt den Gerätehaus-Neubau an der Gifhorner Straße in Knesebeck

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An der Gifhorner Straße in Knesebeck soll das neue Feuerwehrgerätehaus gebaut werden. Neben einer Waschhalle sollen fünf Stellplätze für die Fahrzeuge entstehen. Zwei Fahrzeugboxen sollen zusätzlich als Reservestellplätze vorgehalten werden.

Knesebeck/Wittingen. Knesebeck soll ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen (das IK berichtete). Der Feuerschutzausschuss der Stadt Wittingen hat nun über die Planungen für das Neubauvorhaben beraten.

Das neue Gerätehaus soll auf einer Grünfläche an der Gifhorner Straße errichtet werden und befindet sich derzeit im Eigentum der Butting Akademie gGmbH. Laut der Beschlussvorlage ist eine Fahrzeughalle mit rund 390 Quadratmetern und sechs Stellplätzen geplant. Auch eine Waschhalle, getrennte Sanitärräume sowie Umkleiden soll es geben. Bauherr werde die Stadt Wittingen oder eine Privatperson sein, erklärte Ausschussvorsitzender Hartmut Schulze (Gruppe SPD/Schulze). Das werde aber erst nach der Planphase überprüft und beschlossen.

Uwe Hoppmann (CDU) gab aber schon jetzt an, dass seine Fraktion eine private Investition in jedem Fall befürworten werde, weil sie davon ausgehe, dass ein Privatinvestor in enger Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Knesebeck die richtige Lösung für die nächsten Jahrzehnte finden werde. Wenn die Stadt Wittingen Bauherr sein sollte, seien die Rahmenbedingungen vorgegeben und die Politik werde darauf achten, dass alle Stützpunktfeuerwehren die gleiche Ausstattung bekommen.

Zudem beantragte Hoppmann im Namen der Gruppe CDU/Grüne zwei Änderungen beim Raumprogramm des neuen Gerätehauses. Die sechs Stellplätze für die Feuerwehrfahrzeuge sollen um einen Platz reduziert werden, aber mit der Möglichkeit, zwei Reserveplätze räumlich vorzuhalten. „Das ist für den Fall, wenn zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, sodass dann auch die Möglichkeit besteht, zwei Boxen anzuschließen“, erklärte Hoppmann.

Der zweite Punkt im Änderungsantrag bestand darin, statt einer Waschhalle einen Waschplatz am neuen Gerätehaus zu installieren. Es reiche ein Waschplatz aus, da alle Ortsfeuerwehren der Stadt Wittingen mit der LSW eine Vereinbarung hätten, den Waschplatz auf dem Gelände der Firma zu nutzen. „Mit diesen zwei Änderungsvorschlägen würden wir das Raumprogramm für die Umsetzung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sehr gerne auf den Weg bringen.“

Klaus Palluck (FWG) hingegen ist der Meinung, dass eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auch in einer modularen Bauweise möglich sei. Je nach Bedarf könne zum Beispiel eine Fahrzeugbox mehr oder weniger angebaut werden. Das sei im Hinblick auf die geplante A 39 einfacher und schneller umzusetzen. „Deswegen würde ich von meiner Seite aus vorschlagen, alles genau so zu lassen, wie es im Bedarfsplan steht. Nur eben bei einer modularen Bauweise.“

Der Ausschuss votierte am Ende bei drei Gegenstimmen für den Antrag der CDU/Grünen-Gruppe.

Von Ann-Cathrin Brey

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