Sperrung bis 4. August / Landkreis bedauert erneute Verlängerung

Radweg-Neubau zwischen Emmen und Knesebeck: „Der geplante Bauablauf verzögert sich“

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Die K 123 bleibt für den Straßenverkehr noch eine Weile länger dicht: Die Sperrung im Zuge des Radweg-Neubaus zwischen Emmen und Knesebeck wird bis zum 4. August verlängert. Anlieger und Pendler brauchen also noch mehr Geduld: Die Aufhebung der Vollsperrung wurde zuletzt mehrfach verschoben.

Emmen/Knesebeck. Die Sperrung der K 123 wegen des Radweg-Neubaus zwischen Emmen und Knesebeck (das IK berichtete) sollte laut Planung eigentlich Ende Juli aufgehoben werden. Nun ist aber erneut eine weitere Verlängerung nötig – und zwar bis Samstag, 4. August.

Dabei handelt es sich um eine aktuelle Auskunft der Baufirma, wie der Landkreis jetzt auf IK-Anfrage mitteilte.

Für die Verzögerung sind mehrere Gründe verantwortlich, erläutert der Erste Kreisrat Dr. Thomas Walter. Aufgrund von festgestellten Mängeln bei der vorhandenen Fahrbahn im Bereich der Querungshilfen auf der Brücke über den Elbe-Seitenkanal bei Wunderbüttel ist es laut Walter erforderlich, diese Streckenabschnitte zusätzlich auszubauen und wieder neu herzustellen.

Die Baufirma hat vertraglich geregelt, dass das bituminöse Mischgut aus dem Mischwerk Wittingen geliefert werden soll. Zeitgleich wird auch das Mischgut der K 114 eingebaut, das ebenfalls aus dem Wittinger Werk geliefert wird. „Dadurch stehen für die Baumaßnahme an dem Radweg nur eingeschränkt Fertigungskapazitäten zur Verfügung“, erklärt Walter.

Am vergangenen Dienstag sollte die bituminöse Tragschicht in die Verbreiterung der Fahrbahn eingebaut werden. Leider sei am Asphaltfertiger eine Hydraulikleitung geplatzt und damit habe es eine sechsstündige Verzögerung gegeben, so Walter. „Die Summe dieser Ereignisse führt leider dazu, dass der geplante Bauablauf sich verzögert.“

• Das ist nicht die erste Verzögerung: Anfang Juni waren unerwartet Leitungen im Boden entdeckt worden. Ende Juni wurde dann klar, dass zuvor noch nicht absehbare Asphaltarbeiten an den Querungshilfen im Bereich der Brücke notwendig werden. Die Verzögerungen führten zu wachsendem Unmut bei den betroffenen Bürgern – der jetzt noch einmal anschwellen dürfte.

Von Paul Gerlach

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