Zuwendung des Braunschweiger Regionalverbands könnte Kosten für Kommune senken

Geldsegen für Wittinger Bahnhofsumfeld

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Die Stadt Wittingen könnte finanzielle Unterstützung bei der Gestaltung des Bahnhofsumfelds bekommen.
  • Holger Boden
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bo Wittingen. Bei ihren Plänen für die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds darf die Stadt Wittingen auf unerwartete finanzielle Unterstützung hoffen.

Hennig Brandes, Direktor des Braunschweiger Regionalverbands (ehemals ZGB) sagte am Freitag bei einem Ortstermin, dass sein Verband für das Wittinger Projekt Fördergelder beisteuern könne: "Die Hälfte des kommunalen Anteils können wir übernehmen." 

Der Regionalverband war kürzlich vom Land Niedersachsen mit rund 20 Millionen Euro ausgestattet worden, mit denen er Verkehrsinfrastrukturprojekte der Städte und Gemeinden im Verbandsgebiet unterstützen kann. Was das in genauen Zahlen für das Stadtsäckel bedeutet, bleibt abzuwarten. 

Die Stadt war bisher von einer maximalen Förderung durch das Land in Höhe von bis zu 75 Prozent ausgegangen. Der städtische Anteil würde im optimalen Fall also bei einem Viertel der Gesamtkosten liegen, die mit rund einer Millionen Euro veranschlagt sind. Von diesem Viertel könnte nun - wenn alle Förderanträge positiv beschieden werden - noch der Zuschuss des Regionalverbands abgezogen werden. 

Die Stadt will das neue Bahnhofsumfeld mit Fahrradboxen, E-Säule, Toiletten, Parkplätzen und einigem mehr in zwei Baubschnitten in den Jahren 2018 und 2019 realisieren.

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