Strandbad: Die Stadt Wittingen hofft auf „Zukunftsräume Niedersachsen“

Knesebeck: Geld vom Land fürs Kinderbecken?

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Das Kinderbecken in Knesebeck gilt schon länger als marode und wurde kürzlich repariert. Ein Neubau ist für die Politik trotzdem angezeigt.

Knesebeck – Die Stadt Wittingen hofft beim geplanten Neubau des Kinderbeckens im Knesebecker Strandbad auf Fördergelder aus einem neuen Topf des Landes Niedersachsen.

Das Projekt wird auf einen Kostenrahmen von rund 530 000 Euro geschätzt, aus dem Fördertopf wären laut Stadtbürgermeister Andreas Ritter bis zu 300 000 Euro zu erwarten.

Das Programm heißt „Zukunftsräume Niedersachsen“ und wendet sich an kleine und mittlere Städte oder Samtgemeinden, die für ihre Umgebung eine Zentrumsfunktion haben – eine Beschreibung, die gut auf Wittingen passt. Der Wittinger Wirtschaftsausschuss sprach sich in seiner jüngsten Sitzung für eine Interessenbekundung beim Land aus, dies muss bis zum 17. Februar geschehen. Das Antragsverfahren, so hieß es, werde etwa ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Für das Strandbad sind auch Gelder im Haushalt, bei einer erfolgreichen Bewerbung um die Zuschüsse würde dieses Geld gespart.

Zum Gesamtprojekt zählen auch die Erneuerung der Minigolf-Anlage und der Aufbau von Outdoor-Fitnessgeräten. In der Regel liegt der Fördersatz bei 60 Prozent, die Stadt könnte mit dem Vorhaben im Strandbad also fördertechnisch fast eine Punktlandung hinlegen.

Das Wirtschaftsamt hatte der Politik auch andere denkbare Projekte als Alternativen genannt, darunter den Kauf einer Schlittschuhbahn, die Einrichtung eines öffentlichen WCs, einen Outdoor-Fitness-Park oder ein Mehrgenerationenhaus. Der Ausschuss entschied sich für das Kinderbecken.  bo

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