Gegen Armut und Ausgrenzung

Die Teilnehmer der Jugendbegegnung des Partnerschaftskreises bekamen im Rahmen der Eröffnung einer Ausstellung über die Projektergebnisse von der Ersten Kreisrätin Ingrid Alsleben (r.) und Christiane Dittmann-Martin (2.v.r.) im Wesendorfer Rathaus ihre Zertifikate überreicht.

Wesendorf - Von André Pohlmann. Wie hoch die Anzahl der Menschen ist, die in ihrem Heimatlandkreis so bedürftig sind, dass sie staatliche Hilfe in Anspruch nehmen und wie unterschiedlich die Grenze zur Armut in verschiedenen Ländern definiert ist, gehöre zu den bedeutensten Erkenntnissen, die sie bei einer internationalen Jugendbegegnung unter der Ägide des Wesendorfer Partnerschaftskreises gewonnen haben. Das berichteten Andrea Dell, Maylin Hildebrandt, Norman Bangemann und Luis Reisewitz am Dienstagabend im Wesendorfer Rathaus.

Gemeinsam mit acht weiteren Jugendlichen aus dem Isenhagener Land bekamen sie von der Vorsitzenden des Partnerschaftskreises Christiane Dittmann-Martin und der Ersten Kreisrätin Ingrid Alsleben ihre Zertifikate für die Teilnahme an der diesjährigen Jugendbegegnung in Berlin feierlich überreicht. Dort hatten sich die jungen Leute im Juli zusammen mit Jugendlichen aus den Partnerländern Ungarn, Polen, Litauen und Frankreich in einem Theaterworkshop mit dem aktuellen Thema des Europäischen Jahres, der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung, beschäftigt (das IK berichtete).

Die Ergebnisse des Projektes sind jetzt in einer Ausstellung zu sehen, die am selben Abend im Wesendorfer Rathaus eröffnet wurde. Einen Eindruck davon, wie intensiv sich die Jugendlichen mit dem Thema Armut und Ausgrenzung auseinander setzten, bekamen die Besucher der Eröffnungsveranstaltung durch einen Film, der die Ergebnisse des Workshops im Berlin anschaulich darstellte. Gefördert wurde das Projekt mit 24 000 Euro durch das EU-Projekt „Jugend für Europa“.

Mit einem Ausblick auf die für das kommende Jahr in Litauen geplante internationale Jugendbegegnung, die unter der Leitlinie des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit stehen wird, weckte die Vorsitzende Dittmann-Martin die Vorfreude der Jugendlichen und lud die Vereine der Region zur Kooperation ein. Andrea, Maylin, Norman und Luis wollen auf alle Fälle wieder dabei sein.

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