Knesebecker Rockpalast erlebt Neuauflage / Erinnerung an die Jugendzeit wird bei Party wach

Gäste älter – Musik wie früher

Abhotten wie früher: die Legende Rockplast Knesebeck lebt.

Knesebeck. „Joachim? Den gibt’s hier nicht!“ Den gibt es doch, nur unter Joachim kennt ihn keiner.

„Porky“ wird er gerufen, damals wie heute, und wie vor 30 Jahren stand Porky auch am Samstagabend wieder hinter dem Tresen, als Hartmut Wiswe und Michael Schuler mit der Rockpalast-Revival-Party alte Zeiten und eine Legende wieder aufleben ließen.

Dazu wichen sie ins Knesebecker Schützenhaus aus, denn die alte Scheune, den damaligen Rockpalast in der Bahnhofstraße, gibt es nicht mehr. Das Gebäude wurde abgerissen, bis auf die Damentoiletten, die Detlef Wolter einst kaufte.

„Freitags und samstags ging im Rockpalast die Post ab, mit Live-Musik und Bickbeerwein. Leider fehlen heute noch ein paar Leute von früher“, meinte Wolter. Fast 30 Jahre nach der Schließung sind die Gäste von damals eben auch 30 Jahre älter geworden. „Es war eine andere Zeit. Man sagte seinen Eltern, dass man zu einem Kumpel geht, und trampte dann zum Rockpalast und in der Region herum“, fügte Karl-Uwe Burmeister an.

Von Burkhard Ohse

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