Frost behindert Bauarbeiten

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Der frühe Frosteinbruch bringt den Terminplan für den Neubau der Turnhalle in Rühen durcheinander.

Rühen. – Von Carola Peiser. Bisher waren die Bauarbeiten der Rühener Großturnhalle im Zeitplan – bis vor eineinhalb Wochen. Wie Verwaltungschef Jürgen Bammel jüngst gegenüber den Schulausschussmitgliedern äußerte, bereite der frühe Frosteinbruch nun arge Schwierigkeiten.

Die Betonarbeiten können nicht ausgeführt werden, somit ist laut Jürgen Bammel auch kein Decken des Daches möglich. Eigentlich sollte dann mit dem Innenausbau begonnen werden. „Wir hoffen ja, dass der Winter für zwei bis drei Wochen eine Frostpause einlegt, sonst kann der Fertigstellungstermin zum 1. August 2011 nicht gehalten werden“, unterstreicht Bammel.

Positives konnte der Samtgemeindebürgermeister jedoch in Sachen Finanzierung berichten: „Die Kosten befinden sich im Rahmen, 4,833 Millionen Euro sind eingeplant. Davon wurden bisher 1,2 Millionen ausgegeben. Wie liegen teilweise bei den Gewerken unter der Kostenschätzung – das ist nicht alltäglich.“

Mitte des Jahres waren die Abrissarbeiten abgeschlossen. Aber schon der letzte Winter bereitete Schwierigkeiten und ließ die Abrissarbeiten in Verzug geraten. Zusätzliche Probleme mit einer Abrissfirma hatten zwischenzeitlich zu vier Monaten Zeitverlust geführt. Das 4,9 Millionen Euro teure Großprojekt wird aus Konjunkturpaket mitfinanziert. Ein Gutachten belegte schwarz auf weiß, dass die alte Großturnhalle nach nur 31 Jahren so marode war, dass sie fortan nicht mehr betreten werden durfte. Eine Sanierung der Halle wäre zu kostspielig gewesen, so dass man sich nach langem Hin und Her für einen Neubau entschied. Bleibt nun zu hoffen, dass sich der Winter noch einmal von seiner milden Seite zeigt, damit die Halle auch im August eröffnet werden kann.

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