Schneflingen: Rettungseinheit verzeichnet zehn neue Mitglieder / Nicole Scholz-Breitbach und Jana Linkert werden befördert

Frauen sind in der Feuerwehr auf dem Vormarsch

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Heinrich Kruse beförderte bei der Hauptversammlung Nicole Scholz-Breitbach und Jana Linkert (rechts).

ard Schneflingen. Zehn neue Mitglieder verzeichnete die Wehr, nicht nur bedingt durch die Auflösung der Nachbarwehr aus Teschendorf/Küstorf, wie Ortsbrandmeister Wilhelm Meyer am Sonnabend im Schützenheim berichtete.

Vier Aktive mehr (jetzt 43), fünf Jugendliche mehr (7) in der Jugendwehr Ohretal und zwei weitere Fördermitglieder (4) schlossen sich an, lediglich die Altersabteilung (15) musste von einem Mitglied Abschied nehmen.

Und die Aktiven mussten bei knapp 200 Stunden Einsatz (Vorjahr 148 Stunden, sechs Einsätze) acht Mal ausrücken, unter anderem für vier Brandeinsätze und einen Gefahrguteinsatz. Hinzu kam die große Herbstübung in Radenbeck und weitere Dienste wie 26 Tage Ausbildung, dazu Weiterbildung oder Orientierungsmarsch, der in Gamsen mit einem dritten Platz abgeschlossen wurde, oder die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Jugendwehr Ohretal, die nunmehr über 17 Mitglieder verfügt, darunter acht Mädchen, wie die neue Jugendwartin Nicole Scholz-Breitbach sagte.

Auch bei der Ablegung der Jugendflamme oder der Leistungsspange waren die Jugendlichen erfolgreich. Stadtfeuerwehr-Frauensprecherin Claudia Seer betonte, dass vier der fünf neuen Jugendlichen weiblich seien. „Für die Frauen gibt es bei den Prüfungen keinen Frauenbonus. Wer gleich behandelt werden will, muss auch Gleiches leisten“, bekräftigte sie.

Stadtbrandmeister Heinrich Kruse berichtete von 176 Einsätzen im Stadtgebiet bei 228 Alarmierungen im letzten Jahr. „Es war ein verhältnismäßig ruhiges Jahr, wenngleich es auch viele Stoppelfeldbrände gegeben hat“, meinte er. Seit Anfang des Jahres hätten die Ortswehren Zutrittsverbot auf dem Truppenübungsplatz in Ehra-Lessien. „Wie es da weitergeht, ist noch unklar“, sagte Kruse. Für die Sprechfunker sei aufgrund der neuen Digitalfunks eine Weiterbildung unabdingbar. In 2014 sind zudem der Bau des Gerätehauses in Zasenbeck sowie die Beschaffung dreier Fahrzeuge anvisiert.

Geehrt wurde Jörn-Heinrich Kahrens für 25-jährige Mitgliedschaft. Befördert wurden Scholz-Breitbach (zur Oberfeuerwehrfrau) und Jana Linkert (Feuerwehrfrau). Feuerwehrmann des Jahres wurde Heiner Bartels, der zudem als neuer Atemschutzgerätebeauftragter gewählt wurde.

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