Fördergeld für Breitband

Boitzenhagen/Schneflingen/Teschendorf - Von Holger Boden. Wittingen kann die Lücken in der Breitbandversorgung im südlichen Stadtgebiet demnächst stopfen. Diese gute Nachricht kommt aus dem Rathaus, wo Stadtbürgermeister Karl Ridder jetzt den Zuwendungsbescheid von der Braunschweiger Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) für die Einrichtung schnellerer Internetverbindungen auf den Tisch bekommen hat.

Zum Projektgebiet gehören Boitzenhagen, Teschendorf und Schneflingen sowie Allenbüttel und Edesbüttel in der Samtgemeinde Isenbüttel, mit der sich Wittingen gemeinsam um Fördergelder beworben hatte. Die Mittel stammen aus dem Topf der GAK-Richtlinie (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz).

Insgesamt müsste Wittingen allein mit einem eigenen Kostenbeitrag eine Wirtschaftlichkeitslücke von rund 50 000 Euro stopfen. Die Fördersumme der GLL beläuft sich laut Ridder auf 90 Prozent. An Wittingen und Isenbüttel müssten zusammen etwa 48 000 Euro an Fördergeldern fließen.

Der inzwischen gravierende Standortnachteil einer unzureichenden Breitbandversorgung soll noch in diesem Jahr behoben werden. „Bis zum 30. November muss das über die Bühne gehen“, sagt Ridder – dann nämlich ende die Abrechnungsfrist.

Installiert wird eine Funklösung, mit Bandbreiten von bis zu 6 MBit/Sekunde (Downstream). Zahlen, wie viele Haushalte Gebrauch von den neuen Möglichkeiten machen werden, hat man im Rathaus nicht. Ohne die Fördergelder, mit denen die Wirtschaftlichkeitslücke gestopft werden kann, wären pro Ort 40 Interessenten nötig gewesen. Diese Zahl ist nun nicht mehr relevant.

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