Michael Schacke spricht im Interview über seine Gründe, das „Unser Aller Festival“ mitzugestalten

„Das Festival liegt mir am Herzen“

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Erstmals wird das „Unser Aller Festival“ vom 24. Mai bis 3. Juni im Landkreis Gifhorn veranstaltet. Auch die Alten Bekannten werden in diesem Rahmen am 31. Mai in der Wittinger Stadthalle auftreten. 

Knesebeck/Landkreis Gifhorn. Erstmals wird das Kulturfestival „Unser Aller Festival“ vom 24. Mai bis 3. Juni im Landkreis Gifhorn veranstaltet.

Renommierte Künstler von nationalem und internationalem Format werden an unterschiedlichsten Spielorten im gesamten Kreis auftreten. Veranstalter des Festivals ist der Verein Kollektiv 4. Die in Schwülper ansässige undercover GmbH sowie die stereolove GmbH aus Braunschweig sorgen als Kooperationspartner für die reibungslose Umsetzung des Festivals. Michael Schacke, Geschäftsführer der undercover GmbH und gebürtiger Knesebecker, erzählt im Interview, was ihn dazu bewegte, das Festival und seine Kulturvielfalt mit in der Heimat auszurichten. Die Fragen stellte IK-Volontärin Ann-Cathrin Brey.

IK: Was waren Ihre ersten Gedanken, als Ihnen die Idee eines Festivals im Landkreis zugetragen wurde?

Schacke: Endlich. Herausfordernd. Spannend.

IK: Und welche Ambitionen haben Sie gehabt, die Veranstaltung mit auszurichten?

Schacke: Ich bin in Knesebeck geboren und aufgewachsen, die Grundsteine der undercover GmbH wurden dort gelegt. Und auch wenn wir inzwischen überwiegend in Braunschweig und auch national tätig sind, befindet sich unser Firmensitz bis heute im Landkreis Gifhorn – in Schwülper. Mit der Region bin ich also sehr verbunden, weshalb mir das Festival sehr am Herzen liegt.

IK: Wie sehen Sie die Chancen, dass das Unser Aller Festival im Kulturprogramm des Landkreises in der Zukunft ein fester Bestandteil wird?

Schacke: So gut wie bei jedem Festival. Jede Veranstaltung dieser Art braucht eine gewisse Anlaufzeit – die potenziellen Besucher müssen das neue Format für sich entdecken, die künstlerischen Beiträge überzeugen. Gelingt uns das, blicke ich positiv in die Zukunft.

IK: Ist es denn schwierig namhafte Künstler im ländlichen und kleinstädtischen Bereich für so ein Festival zu begeistern?

Schacke: Ja. Uns kommt es sicherlich zu Gute, dass wir seit mehr als zwei Jahrzehnten gute Partnerschaften mit Künstlern und Agenten pflegen. Da haben wir sozusagen einen Vertrauensvorschuss.

IK: Inwieweit wurde mit den Kommunen zum Thema Unser Aller Festival zusammengearbeitet?

Schacke: Wir kooperieren eng mit der Verwaltung des Landkreises. Zudem sind wir mit einigen Samtgemeindebürgermeistern in Kontakt und jederzeit für weitere Gespräche offen.

IK: Und wie haben Sie die Veranstaltungsorte gefunden? Gab es Unterstützung?

Schacke: Unser Festival-Team hat sich mehrere Tage auf eine Reise durch den Landkreis begeben um sich verschiedene Veranstaltungsstätten anzuschauen und sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Anschließend haben wir dann die Auswahl für den Festivalauftakt beschlossen.

IK: Und welche Kultur-Highlights fehlen Ihrer Ansicht nach im Landkreis Gifhorn?

Schacke: Bis zum letzten Jahr das Unser Aller Festival! Eine Woche vor Beginn des Unser Aller Festivals sind bereits drei Veranstaltungen ausverkauft. Für das Konzert mit Liedfett am 25. Mai, mit Anna Depenbusch am 28. Mai und mit Heinz Rudolf Kunze am 3. Juni sind alle Karten vergriffen.

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