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Erstes Giffinet-Gebiet soll Ostern online sein

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Von: Holger Boden

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Eine Baustelle für Glasfaser-Verlegung an der Knesebecker Schützenstraße.
Giffinet-Bauarbeiten in Knesebeck: Viele Bürger aus dem Nordkreis warten noch auf ihren Anschluss, manche berichten auch von Problemen. © Klüting

Bis Ostern sollen nun alle 2500 Breitband-Anschlüsse von Giffinet im Vermarktungsgebiet am Netz sein – das hat Inga Lassen, Prokuristin beim Betreiber net services, jetzt auf IK-Anfrage mitgeteilt.

Wittingen/Isenhagener Land – Wörtlich schreibt Lassen in einer E-Mail: „Wir gehen davon aus, dass alle Anschlüsse bis Ostern 2022 übergeben und fertiggestellt sind.“

Dabei geht es um die weißen Flecken in den Gebieten der Stadt Wittingen und der Gemeinden Hankensbüttel, Obernholz und Sprakensehl, die im Vermarktungsgebiet 1 zusammengefasst sind. Viele Kunden warten auf Licht auf ihrer Leitung, nachdem Ende August ein Probelauf im Knesebecker Hauptverteiler suggeriert hatte, dass das schnelle Netz bald die Haushalte erreichen würde. Dann wurden im Herbst Probleme mit der Klimatisierung der Verteiler offenbar.

Noch im November 2021 hieß es seitens net services, dass „bis Weihnachten dieses Jahres ein großer Teil der Anschlüsse betriebsbereit“ sein werde. Doch von einem „großen Teil“ kann offenbar auch jetzt noch nicht die Rede sein. Auf die Frage, wie viele Haushalte zum jetzigen Zeitpunkt im ersten Vermarktungsgebiet funktionsfähig am Netz und freigeschaltet sind, antwortet Lassen: „Bisher nutzen zirka 400 Kunden ihren Anschluss bereits. Die Anschaltung steht und fällt natürlich auch mit der Restlaufzeit von Altverträgen.“

Was ein Stück weit erstaunt, denn bei der Vermarktungskampagne hieß es stets, dass ein Altvertrag einer umgehenden Nutzung eines fertigen Glasfaser-Anschlusses nicht im Wege stehen solle.

Beim IK melden sich immer wieder Leser, die von Problemen mit ihrem Giffinet-Anschluss berichten. Der Landkreis Gifhorn, Bauherr des Glasfaser-Netzes, verweist bei Fragen zur Inbetriebnahme an net services. Man sei sich „der Dringlichkeit der schnellen Glasfaserleitungen bewusst und steht in fortlaufenden Gesprächen hinsichtlich der Kommunikation zur Inbetriebnahme“, heißt es seitens der Kreisverwaltung.

Gleichwohl hat der Landkreis es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, auf seiner Homepage (www.gifhorn.de/wirtschaft-und-wohnen/breitbandausbau) über den Stand der Dinge in den einzelnen Vermarktungsgebieten zu informieren, dazu werden Arbeitsprozesse erläutert und Ansprechpartner genannt. Die Website werde ständig aktualisiert.

Bei einem hochkomplexen Vorhaben wie dem kreisweiten Glasfaserausbau könne es „leider immer mal wieder zu Verzögerungen kommen“, so die Kreisverwaltung, man bitte daher „die Bürgerinnen und Bürger in diesem Fall um Verständnis und Nachsicht“.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Print- oder E-Paper-Ausgabe des Isenhagener Kreisblatts vom 9. Februar.

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