Feuerwehr rückt verstärkt aus / Flammen schnell gelöscht, lange Nacharbeiten

Waldbrand bei Wunderbüttel: 55 Einsatzkräfte kämpfen mit Flammen und Hitze

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Im verkohlten, aber noch immer lockeren Waldboden schwelte die Glut des verhältnismäßig kleinen Waldbrandes zwischen Wunderbüttel und Eutzen lange nach.

Wunderbüttel – Erneut Sirenen in Wittingen: Gegen 14.05 Uhr wurde am gestrigen Mittwochnachmittag Alarm ausgelöst. Der Grund war ein kleiner Waldbrand zwischen Wunderbüttel und Eutzen.

Laut Wittingens Stadtbrandmeister Heinrich Kruse brannten rund 600 bis 700 Quadratmeter zum Teil abgeerntete Fichtenfläche.

Aufgrund der Trockenheit, der erhöhten Temperaturen und der dadurch ebenfalls erhöhten Waldbrandgefahr rückte die Freiwillige Feuerwehr verstärkt aus. Im Wald müssten wasserführende Fahrzeuge abwechselnd eingesetzt werden, auch ermüden die Feuerwehrleute bei den Temperaturen eher und müssten durchwechseln können, so Kruse. So rückten unter Einsatzleiter Adrian Krücke 55 Einsatzkräfte in 14 Fahrzeugen aus.

Die Feuerwehr löschte lange nach, musste den Boden immer wieder umgraben.

Die Flammen waren bald unten, der eigentliche Brand schnell gelöscht. Doch der verkohlte Boden schwelte noch nach. Während ein Teil der alarmierten Kräfte zurückfuhr, machten sich die anderen in der Sommerhitze daran, ein erneutes Flammenschlagen zu verhindern. „Die Erde ist sehr trocken“, sagte Kruse. Daher musste diese sehr zeitaufwendig immer wieder intensiv umgearbeitet und weiter abgelöscht werden.

Den Brand gemeldet hatte Cedric Otte. Der 11.-Klässler kam gerade vom Abi-Ulk des Gymnasiums Hankensbüttel und packte schließlich selbst in Feuerwehrmontur mit an. Die genaue Brandursache ist bisher unklar.

dt

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