Wolfsburg-Wittingen: Kirchenkreistag vertritt 64 000 evangelische Christen in 31 Gemeinden

Eine harmonische und zügige Sitzung

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Der Kirchenkreistags-Vorstand mit (von rechts): Kai Oltshausen, Anne Zachow, Hartmut Keitel, Elisabeth Schulze und Karsten Heitkamp.

Wolfsburg. Zur ersten Sitzung trafen sich die Frauen und Männer des Kirchenkreistages im neu gegründeten Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen.

Im Haus der Kirche in Wolfsburg wählten sie am Sonnabend ihren Kirchenkreis-Vorstand und den Vorstand des Kirchenkreistages sowie die Mitglieder der Ausschüsse.

Superintendentin Dr. Hanna Löhmannsröben zeigte sich vom Verlauf der ersten gemeinsamen Plenartagung des Kirchenparlaments auf Kreisebene sehr angetan.

Pastor Hartmut Keitel

Alles sei harmonisch und zügig über die Bühne gegangen, betonte sie. Mit den Ergebnissen der Wahlen könne jedermann zufrieden sein. Der Kirchenkreistag Wolfsburg-Wittingen vertritt 64 000 evangelische Christinnen und Christen in 31 Gemeinden zwischen Sprakensehl im Norden und Rennau im Süden. Der Superintendentin unterstehen 400 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vornehmlich in Kindertagesstätten und Schulen eingesetzt werden.

In den Gemeinden des Kirchenkreises wirken 32 Pastorinnen und Pastoren sowie zwölf Diakoninnen und Diakone. Der Kirchenkreistagsvorstand besteht aus fünf Personen. Sie legen Tagesordnungen fest, laden zu Sitzungen ein und leisten sie. Diesem Gremium gehören seit Sonnabend Hartmut Keitel als Vorsitzender sowie Elisabeth Schulze, Kai Oltshausen, Anne Zachow und Karsten Heitkamp an, drei Vertreter kommen aus dem Bereich Wittingen, Hartmut Keitel und Anne Zachow aus Wolfsburg.

Die Leitung des Kirchenkreises obliegt dem Kirchenkreisvorstand. Zehn gewählte Mitglieder verantworten gemeinsam mit der Superintendentur und dem Plenum Kirchenkreistag die Arbeit im Kirchenkreis. Sie sind zuständig für alle finanziellen, personellen, aufsichtlichen und inhaltlichen Aufgaben. Geleitet wird der Vorstand von der Superintendentin Dr. Hanna Löhmannsröben. Von den nicht ordinierten Mitgliedern kommen Jörg-Wilhelm Meier und Andreas Hartmann aus Wittingen, Susanne Peters, Hendrik Wolf-Doettinchem, Rüdiger Irmler und Gabriele Bösche aus Wolfsburg. Auf Pastorenseite ist der Wittinger Dr. Heinrich Springhorn neben den Wolfsburgern Uta Heine und Frank Morgner vertreten.

Gemeinsame Projekte zu entwickeln und anstehende Aufgaben in guter Zusammenarbeit zu bewältigen, das hat sich Dr. Hanna Löhmannsröben zum Ziel gesetzt. In der Jugendarbeit, der Sozialarbeit und beispielsweise auf dem Gebiet der Kirchenmusik gebe es bereits eine gute Zusammenarbeit. Für die bevorstehende Passionszeit ist geplant, dass Pastorinnen und Pastoren aus den bisherigen Kirchenkreisen Wolfsburg und Wittingen die Kanzeln tauschen, um neue Begegnungen zu ermöglichen.

Von Horst Michalski

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