Knesebeck: Wirtschaftsausschuss empfiehlt Zusammenlegung der Haltestellen Schule und Rathaus

Eine gemeinsame Bushaltestelle?

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Im Wirtschaftsausschuss der Stadt Wittingen wurde über die neue Prioritätenliste zur barrierefreien Umgestaltung von Bushaltestellen diskutiert. In Knesebeck sollen die Haltestellen Rathaus und Schule zusammengelegt werden.

Knesebeck/Wittingen. Sollen die Bushaltestellen am Rathaus und an der Schule in Knesebeck zu einer Haltestelle zusammengefasst werden?

Darüber diskutierte der Ausschuss für Wirtschaft, Sport und Kultur der Stadt Wittingen in seiner jüngsten Sitzung während der Vorstellung der Prioritätenliste für Antragstellungen von barrierefreier Umgestaltung von Bushaltestellen im Stadtgebiet.

Nachdem in diesem Jahr schon Anträge positiv von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und dem Regionalverband Großraum Braunschweig beschieden wurden, sollen auch in den folgenden Jahren weitere Anträge auf Fördermittel gestellt werden. Dazu hat die Verwaltung eine Prioritätenliste angefertigt. Dabei sei allerdings zu beachten, dass pro Jahr nur ein Sammelantrag mit acht Haltepunkten und ein Einzelantrag möglich sei.

Als Einzelantrag für 2019 kämen die Haltestellen in Knesebeck in Frage. Sollte neben der Verlegung der Haltestelle Rathaus in die Mittelstraße entschieden werden, die Haltestelle Schule mit der alten Haltestelle Rathaus an einem Ort zusammenzulegen, dann sei dies ein größerer Aufwand und nur mit einem Einzelantrag möglich. Die Verwaltung schlägt zudem aber auch einen Einzelantrag für die Ohrdorfer Ortsmitte vor. Deswegen fragte Sabrina Puskeiler von der Verwaltung nach, welche der Einzelanträge angegangen werden sollte, oder ob man versuchen sollte, beide Anträge durchzubringen.

Matthias Rönneberg (CDU) glaubt, dass durch die Komplexität in Knesebeck das Verfahren und die Bauarbeiten sehr lange dauern werden, sodass auch 2019 nicht mit einer Fertigstellung zu rechnen sei. „Da denke ich, es wäre einfacher, sich eventuell erst einmal auf Ohrdorf festzulegen.“ Dies sieht Parteilkollege Uwe Hoppmann anders. „Knesebeck ist doch schon zwei Jahre zu spät. Das muss gleich als allererstes auf den Weg gebracht werden. Von der Priorität muss Knesbeck vorne weg sein.“ Dem stimmte auch Heinz-Ulrich Kabrodt (SPD) zu. Man müsse schnellstmöglich mit der Schule und den Verkehrsbetrieben über die Zusammenlegung sprechen, denn es müsse auch ausreichend Platz für das Projekt geplant werden. Eckhard Meyer (CDU) fügte hinzu, dass auch nur so die Situation an der Schule entlastet werden könnte, denn in der Kirchstraße komme es immer wieder zu Parkplatzproblemen und -verstößen. Der Ausschuss empfahl an den Rat, einen Einzelantrag für Ohrdorf und Knesebeck zu stellen.

Von Ann-Cathrin Brey

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