Wittinger Bockbierfest: „Ein super Ereignis“

Auf Tischen und Bänken: Das Tanzen wurde auf eine höhere Ebene verlegt.

Wittingen. Stündlich fragte die Band „Münchner Zwietracht“ ihr Publikum nach der Kondition. Es gab keinen Zweifel: Die Ausdauer der Besucher war ziemlich gut beim 8. Bockbieranstich am Freitagabend in der proppevollen Stadthalle in Wittingen. Um Punkt 20 Uhr hatte Stadtbürgermeister Karl Ridder das Fass mit dem Starkbier angestochen, danach herrschte Partystimmung bis in die späten Nachstunden.

Die Band aus Bayern heizte den zahlreichen Gästen der großen Veranstaltung schon vor dem Fassanstich ein – erst um zehn nach eins in der Nacht wurden die Musiker still. Bis dahin spielte die „beste Band der Welt“, wie der Chef der Privatbrauerei Wittingen, Christian Schulz-Hausbrandt zur Eröffnung sagte, einen Hit nach dem anderen. Die Band und nicht zuletzt das Starkbier trugen dazu bei, dass die jungen und älteren Besucher den Abend so werden ließen, wie es Schulz-Hausbrandt kurz vor Ridders Schlag in das Bockbierfass sich wünschte. „Wir wollen den Abend zünftig begehen“, so der Brauerei-Chef. Die ein oder andere Tracht wurde aus dem Kleiderschrank geholt und ließ so manche Damen und Herren fesch daher

Gaben gleich von Anfang an Vollgas: Die „Münchner Zwietracht“ spielte einen Hit nach dem anderen. Das Publikum in der proppevollen Stadthalle feierte ordentlich mit ...

kommmen. Für die feiernde Gesellschaft gab es in der Stadthalle kein halten. „Und dann die Hände zum Himmel ...“, Schunkeln und Spaß war fast schon Pflicht, wenn man die Stadthalle betreten hatte. Die ersten tanzten schon auf den Tischen, als die Band um Sänger Gerry Grass um zehn vor acht aufspielte. Über den Abend stand das Wittinger Publikum den alljährlich feiernden beim Münchner Oktoberfest in nichts nach – dort begeistert übrigens auch die „Münchner Zwietracht“. Zum 8. Bockbieranstich in der Brauereistadt feierten jung und älter, Politik und Verwaltung, irgendwie jeder. „Das ist ein super Ereignis für Wittingen“, freute sich Stadtchef Ridder. Viele seiner Kollegen aus anderen Gebietseinheiten und Mitgliedsgemeinden feierten kräftig mit.

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Auch vor der Stadthalle, wo der Grill für die Hungrigen dampfte, bildete sich ein Tummelplatz. Unter den Gästen will sich der Bürgermeister im nächsten Jahr wieder tummeln – und nach einem Hammerschlag das erste Bockbier zapfen. Das wäre dann das neunte Mal. „Ich würde mich freuen, wenn ich 2012 wieder dabei sein darf“, sagte Ridder mit einem Augenzwinkern. Das könnte man als Wahlkampfaussage sehen, schließlich stehen im September die Wahlen zum Stadtoberhaupt an ...

Von Benjamin Post

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