Hankensbüttel Ausbildungsschwerpunkt

„Ein Beruf mit Zukunft“: 139 neue Gesellen bei den Augenoptikern

139 neue Gesellen gibt es bei den Augenoptikern. Sie erlebten jetzt eine stimmungsvolle Freisprechungsfeier in Wittingen. Der Vorstand der Landesinnung malte ihnen eine rosige berufliche Perspektive.
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139 neue Gesellen gibt es bei den Augenoptikern. Sie erlebten jetzt eine stimmungsvolle Freisprechungsfeier in Wittingen. Der Vorstand der Landesinnung malte ihnen eine rosige berufliche Perspektive.

Wittingen/Hankensbüttel. Frei von den Pflichten der Lehrzeit: Es gibt 139 neue – in erster Linie weibliche – Gesellen bei den Augenoptikern in Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.

Sie wurden jetzt durch den Landesinnungsobermeister der Landesinnung Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Wander, freigesprochen. Außerdem bekamen sieben bisherige Gesellen im Rahmen der Feier für ihre bestandene Meisterprüfung ihren Meisterbrief.

Die Auszubildenden der sieben Klassen, drei in Hannover und vier in Hankensbüttel, hatten viel Zeit in der Augenoptikerschule in Hankensbüttel verbracht, um ihre Ausbildung zu bestehen. Grund genug, so der stellvertretende Landesinnungsobermeister der Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen in Niedersachsen und Bremen, Giovanni Di Noto, mit Eltern, Lehrern, Dozenten, Kollegen und Ehrengästen nach der dreijährigen Ausbildungszeit zu feiern.

„Sie haben einen Beruf mit Tradition und Zukunft gewählt“, sagte Di Noto. „Es ergeben sich für Sie nun viele Herausforderungen, Möglichkeiten und Chancen. Nutzen Sie das. In Ihnen liegt unsere Hoffnung.“ Die Freisprechung hat ihre Wurzeln im 16. Jahrhundert, bedeutete Wander, der das Ende der Lehrjahre verkündete. „Sie verlassen die Familien und die Geborgenheit des Meisters und die schöne Zeit in Hankensbüttel“, sagte er. „Ihnen wurden die Rahmenbedingungen für einen guten Berufsstart ermöglicht. Nutzen Sie die vielfältigen Fortbildungsangebote, nutzen Sie die Chancen der neuen Freiheit und bleiben Sie in der Branche“, forderte Wander die neuen Gesellen auf.

Die sieben Jahrgangsbesten wurden im Rahmen der Feier besonders geehrt. Für die beiden „absolut Besten“ aus Hankensbüttel und aus Hannover und für die beste praktische Prüfung gab es zudem von Stefan Feind von der Firma Zeiss eine Virtual-Reality-Brille. Ihren Abschluss und die neuen Freiheiten feierten alle neuen Gesellen samt Angehörigen danach auch reichlich in der Wittinger Stadthalle. Nach der offiziellen Übergabe der Gesellenbriefe wurde zunächst gegessen. Dabei gab es letzte kulinarische Grüße am Samstag für viele der neuen Gesellen, die zumeist nicht aus dem Nordkreis stammen, und die Gäste. Die Fleischerei Friedrichs, Gunda Wolters Veranstaltungsmix und Olli Witte mit dem Team vom Quasimodo sorgten für das leckere Essen samt Cocktails zur Feier. Anschließend war die Tanzfläche zur Musik von Maik Gebert aus Bad Bodenteich freigegeben.

Von Burkhard Ohse

Freisprechung der Augenoptiker in der Wittinger Stadthalle

Freisprechung der Augenoptiker in der Wittinger Stadthalle

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