Fit durch den Winter nach Kneipp

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16 winterharte „Kneippianer“ drehten beim Wassertreten ihre Runden.

jk Hankensbüttel. „Links oder rechts rum im Wasser?“ – Das war wirklich nicht die Frage für die Kneippianerinnen und den männlichen Anhang aus dem Isenhagener Land am Sonnabend beim Wassertreten in Hankensbüttel.

Der Weg ist das Ziel: „Abhärten. – Wie ein Storch durch das Wasser zu waten, ist die einfachste Form der Kneipp-Anwendungen, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken“, war von den Frauen zu hören. „Wassertreten ist gesund, es regt die Durchblutung im Körper an und den Kreislauf natürlich “ – unter diesem Motto hatte der Kneippverein Isenhagener Land zum winterlichen Wassertreten eingeladen.

16 winterfeste Frauen und Männer waren mit von der Partie, nachdem 2010 ein winterhartes Quartett, das Wassertreten im eisigen Januar aus der Taufe gehoben hatte, erinnerte sich Gudrun Frahm, erste Vorsitzende, an den Start. „Und nun ist die Gruppe erfreulich groß“, betonte die Hankensbüttelerin, um die sich Frauen aus Wierstorf, Steimke, Emmen, Hankensbüttel und Darrigsdorf versammelt hatten.

Bernd Frahm hatte vor dem Treffen des Kneippvereins ganze Arbeit geleistet. Er hatte mächtige Feldsteine aus dem Wassertretbecken an Land ziehen müssen, bevor die Frauen und er selber eine Runde durch das Wasser drehen konnten.

Abrubbeln mit dem Handtuch und die warmen Socken an. „Das tut gut – erst kalt, dann heiß“, schwärmte die fröhliche Wassertret-Truppe. Anschließend ließen es sich alle gut gehen im Grillstand. Bei heißem Tee, Kaffee, Glühwein und je nach Belieben einen „winzigen Schluck Rum.“ Dabei ließ es sich aushalten.

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