Feuerschutzausschuss diskutiert am Mittwoch über Ersatz-Investition

Drehleiter-Ersatz 2015?

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Die Drehleiter der Wittinger Feuerwehr hat sich bei vielen Einsätzen als unverzichtbar erwiesen.

Wittingen. Einen Ersatz für die in die Jahre gekommene Drehleiter der Wittinger Feuerwehr wird es wohl nicht vor 2015 geben. Der Feuerschutzausschuss soll in seiner Sitzung am morgigen Mittwoch (18.30 Uhr, Rathaus) aber bereits die ersten Weichen für die Neuanschaffung stellen.

Der politische Wille für das Vorhaben ist bereits in vorangegangenen Sitzungen deutlich geworden. Nun geht es darum, auch die finanziellen Mittel für ein so genanntes Hubrettungsfahrzeug bereitzustellen. Zur Debatte steht eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 400 000 Euro für das Jahr 2015, die bereits im Etat für das nächste Jahr festgeschrieben wird.

Dabei handelt es sich noch nicht um einen Kaufpreis, doch die Summe signalisiert die Größenordnung, um die es gehen dürfte. Für ein Teleskopmastfahrzeug liegt der Stadtverwaltung ein Orientierungsangebot über 374 000 Euro vor. Mit Zusatzkosten für die Ausrüstung wird gerechnet. Mit einem anderen Lieferanten – dieser hat noch keinen Preis genannt – ist für die kommende Woche ein Vorführungstermin in Wittingen geplant.

Die Verpflichtungsermächtigung dient der haushaltstechnischen Absicherung der europaweiten Ausschreibung, die angesichts der Höhe der Investition vorgenommen werden muss. Die Ausgabe wird erst 2015 wirksam – und vorher wird das Geld wohl auch kaum gebraucht werden, denn für den Ausschreibungsprozess wird bis zur Auslieferung eine Dauer von 15 bis 24 Monaten veranschlagt.

Sorgen, dass Wittingen noch bis zu zwei Jahre ohne Drehleiter dasteht, muss man sich aber laut Erich Jendrischeck nicht machen. Der Verwaltungsmitarbeiter kümmert sich im Rathaus um die Feuerwehren – und erwartet in dieser Woche einen Fachmann in Wittingen, der den Aufstellzylinder der alten Drehleiter instandsetzen soll. Auch das Fahrgestell werde noch einmal repariert: „Dann ist das Fahrzeug wieder voll einsatzfähig.“ Vor einigen Wochen waren noch weitaus gravierendere Schäden befürchtet worden. Die Kosten für die beiden Reparaturen seien noch nicht ganz klar, es werde sich aber um „keine Unsummen“ handeln.

Eine langfristige Lösung könne das mehr als 30 Jahre alte Gerät aber nicht mehr darstellen, meint Jendrischeck. Das Stadtkommando sieht das ähnlich – es hatte kürzlich einer Ersatzbeschaffung die höchste Priorität gegeben. Entsprechende politische Beschlüsse vorausgesetzt, kann die Ausschreibung wohl auf den Weg gebracht werden, wenn im Dezember der Haushalt der Stadt verabschiedet wird.

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