„Diskussionen haben sich gelohnt“

daw Radenbeck. Auf diesen Augenblick hatte die Freiwillige Feuerwehr Radenbeck lange gewartet. Am Samstagmorgen wurde das neue Feuerwehrgerätehaus in einer feierlichen Stunde offiziell übergeben.

Stadtbürgermeister Karl Ridder bezeichnete das Ereignis als „besonderen Tag für Radenbeck“, denn, wie er anfügte, so wurde eine nicht unendliche, aber lange Geschichte mit vielen Diskussionen, gerade im politischen Meinungsbild, geschlossen. Über Sanierung und Erweiterung wurde debattiert, bis im April 2007 letztendlich im Feuerwehrschutzausschuss die Weichen für einen Neubau gestellt wurden.

Zwei Jahre später begannen die Abrissarbeiten und mit dem Aufbau des neuen Gebäudes konnte begonnen werden. Engagiert beteiligten sich die Brandschützer und zahlreiche Einwohner Radenbecks an dem Vorhaben. Ridder lobte das tatkräftige Engagement der Bürger, die rund 2120 Stunden an Eigenleistung investierten.

„Das hat die Verbundenheit im Dorf gestärkt“, stellte der Stadtbürgermeister in seinen Grußworten fest. Anhand einer Präsentation per Beamer wurde gezeigt, wie im ehrenamtlichen Einsatz die Fenster und Türen eingesetzt, Decken verkleidet und Fußböden gefliest wurden.

Weiterhin wurden rund 760 000 Euro investiert, um die beachtliche Fahrzeughalle, die Umkleideräume, Sanitärräume und einen Schulungsraum entstehen zu lassen. „Trotz dieser hohen Ausgaben macht der Bau alle reich, denn der Schutz der Bürger und ihres Eigentums konnte so verstärkt werden“, schloss Ridder sein Resümee ab.

Symbolisch überreichter Ridder anschließend Ortsbrandmeister Horst Besenroth und Radenbecks Ortsbürgermeister Udo Kranz einen großen Schlüssel, um so die bedeutungsvolle Übergabe des Feuerwehrhauses zu symbolisieren.

Kranz selbst gab zu: „Ich bin zwar kein Feuerwehrmann, aber die Zustände in dem alten Gebäude waren unzumutbar“. Als beste Lösung bezeichnete er das neue Feuerwehrhaus und fügte erleichtert hinzu: „Die vielen Planungen, Sitzungen und Diskussionen haben sich auf jeden Fall gelohnt“.

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