Digitale Entdeckungstour

Regionale Partner laden zum Geocaching in und um Wittingen ein

In der Wittinger Touri-Info markiert eine Schatzkiste den Start der Geocaching-Tour.
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Mit dem Smartphone die Region erkunden: Klaus-Dieter Böse (l.), Dr. Rebekka Schütte und Jörn Pache laden zur digitalen Schnitzeljagd ein.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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Isenhagener Land – Der Startpunkt ist die Tourist-Information an der Langen Straße in Wittingen: An zehn Stationen können Einheimische wie Auswärtige Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Naturschutz im Landkreis Gifhorn jetzt von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Die Regionalinitiative „Südheide genießen“ hat eine Geocaching-Tour entwickeln lassen, die zu Direktvermarktern und anderen Anlaufstellen führt.

Ein Schwerpunkt liegt im Nordkreis. Partner des Projekts sind das Landvolk Gifhorn-Wolfsburg und die Südheide Gifhorn GmbH. Deren Geschäftsführer Klaus-Dieter Böse und Jörn Pache stellten das Projekt jetzt gemeinsam mit Dr. Rebekka Schütte, Geschäftsführerin von „Südheide genießen“, vor.

Schütte erläuterte, mit der digitalen Schnitzeljagd wolle man in Pandemie-Zeiten ein Angebot schaffen, das ein wenig den Ausfall von geplanten Veranstaltungen kompensieren soll. Bei Geocaching wird mit Hilfe von GPS-Daten nach „Schätzen“ gesucht. „Es gibt sicher Millionen solcher Caches, aber eine in sich abgeschlossene Tour in dieser Art ist eher selten“, meint Pache.

Die Nutzer können die „Geo-Tour Regionale Schätze“ jederzeit selbstständig absolvieren, allein oder als Gruppe. Bei der Entwicklung hat die Regionalinitiative sich von der GeheimPunkt GmbH aus Hannover geholt, die sich auf GPS-Schatzsuchen spezialisiert hat. Die Caches, das war das erklärte Ziel, sollten „spannend und informativ sein und nicht nur aus der klassischen Plastikdose bestehen“, so Schütte.

So wurde viel Wert auf den informativen Aspekt der Stationen gelegt. Werden alle Stationen gefunden, können die Spieler etwas über Tierhaltung wie auch über Ackerbau und Naturschutz in der Landwirtschaft lernen. Bei den teilnehmenden Höfen und Einrichtungen finden sich Info-Schilder. „Wir hoffen, dass so auch Kontakte zu den Direktvermarktern entstehen“, erklärt Böse die Motivation des Landvolks, bei dem Projekt mit von der Partie zu sein.

Die Spielhinweise für die Geo-Tour können nach einer kostenlosen Anmeldung unter www.geocaching.com/play/geotours/sudheide abgerufen werden. Nächstes Jahr soll zusätzlich noch eine Broschüre erscheinen, die eine Teilnahme ohne Anmeldung ohne die App ermöglicht. Zudem ist geplant, die Tour nach Möglichkeit um fünf bis zehn weitere Stationen zu erweitern – einige Betriebe haben dafür laut Schütte schon Interesse angemeldet.

Nach Möglichkeit soll die Tour im nächsten Jahr um weitere Stationen erweitert werden, erstes Interesse wurde laut Schütte bereits von weiteren Mitgliedsbetrieben bekundet.

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